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Richtig packen & Vorabend-Checkin: Mit diesen sieben Tipps kommt ihr entspannt durch das Flughafen-Chaos in den Sommerferien

Vergangenes Wochenende: Warteschlangen am Flughafen Frankfurt am Main.  - Copyright: picture alliance/dpa | Boris Roessler
Vergangenes Wochenende: Warteschlangen am Flughafen Frankfurt am Main. - Copyright: picture alliance/dpa | Boris Roessler

In gut einer Woche beginnen in Hessen und Rheinland-Pfalz die Sommerferien. Der Flughafen Frankfurt am Main erwartet dann an Spitzentagen bis zu 200.000 Passagiere pro Tag – das entspricht rund 75 Prozent des Vor-Corona-Niveaus. Diese Tatsache gepaart mit dem immer noch anhaltenden Personalmangel bedeutet für Fluggäste konkret: Das Risiko langer Warteschlangen. Am CheckIn, bei der Kofferabgabe, bei der Sicherheitskontrolle.

Aber auch Passagiere sind nicht völlig machtlos. Alexander Laukenmann, Flughafen-Manager in Frankfurt, sagt: „Mit der richtigen Vorbereitung kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen, Wartezeiten zu reduzieren. Wir bitten unsere Gäste, mindestens 2,5 Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und zügig durch die Sicherheitskontrollen zu gehen.“

Hier sind 7 Tipps, mit denen ihr – trotz Chaos-Sommer – entspannt in den Urlaub starten könnt.

1. Bereitet euch früh auf die Reise vor

Auch wenn man nicht genau vorhersagen kann, wie voll der Flughafen an eurem Abflugtag wird, gibt es gewisse Indizien. Nehmt euch ein paar Tage vor der Reise kurz die Zeit, zu prüfen, ob in dem Bundesland eures Flughafens oder in den umliegenden Ländern Ferien beginnen. Die Internetseiten der Flughäfen sind als Informationsquellen gut geeignet. Und prüft natürlich, wie viele Stunden vor Abflug ihr laut Flughafen da sein sollt.

Außerdem gibt es – wenn auch seltener – immer noch in manchen Ländern Reisebeschränkungen aufgrund des Corona-Virus. Der Flughafen Frankfurt bietet zum Beispiel online ein Tool an, in dem ihr euer Reiseziel eingeben und Informationen zu Einreiseregeln und Visa-Bestimmungen abrufen könnt.

Falls es noch Reisebeschränkungen gibt: Bei der Lufthansa könnt ihr zwischen 72 Stunden und 8 Stunden vor Abflug eure Corona-Dokumente kostenfrei digital hochladen. So erfahrt ihr früh, ob eure Dokumente gültig sind oder ob dringender Handlungsbedarf besteht.

2. Macht euch Gedanken beim Packen

In diesem Sommer mehren sich aufgrund des Personalmangels die Fälle, in denen Koffer nicht zeitgleich mit einzelnen Passagieren am Zielort angekommen sind. Daher: Packt eure wichtigsten Sachen nicht in den Koffer, den ihr aufgeben wollt, sondern ins Handgepäck. Zumindest eine Garnitur Wechselkleidung und elektronische Geräte wie Laptops und die wichtigsten Bad-Sachen.

Die jeweilige Airline legt Menge und das zulässige Gewicht des Gepäcks fest. Beim Packen gilt beispielweise: Akkus, Power Banks, E-Zigaretten, Feuerzeuge und Streichhölzer gehören ins Handgepäck. Beim Handgepäck wiederum gilt: Wenn es geht, plant nur eine Tasche pro Person; auch das beschleunigt letztlich die Sicherheitskontrolle.

Flugbegleiterin Daniela sitzt auf der Armlehne einer Sitzreihe in einem Kurzstrecken-Airbus von Condor und lächelt.
Flugbegleiterin Daniela sitzt auf der Armlehne einer Sitzreihe in einem Kurzstrecken-Airbus von Condor und lächelt.

3. Plant die Anreise zum Flughafen

Die Anreise mit der Bahn erspart euch immerhin die an Flughäfen üblichen teuren Parkgebühren. Dabei ist zu beachten, dass die Flughäfen unterschiedlich gut an das Schienennetz angebunden sind. Während der Frankfurter Flughafen sowohl an den Nahverkehr als auch an den Fernverkehr angebunden ist, fahren den Flughafen München nur S- und Regionalbahnen an. Vom Hauptbahnhof München an den Flughafen dauert es 50 Minuten.

Der Flughafen München empfiehlt Passagieren, die mit dem Auto anreisen, sich in diesem Jahr einen Parkplatz vorab online zu reservieren. Damit garantiere man sich trotz des hohen Aufkommens einen Stellplatz. Außerdem gebe es in den Sommermonaten bis zum 19. September Sonderpreise für Autos, die mindestens sieben Tage dort geparkt werden. Ein ähnliches Angebot mit Vorab-Reservierung gibt es auch am Flughafen Frankfurt.

Zug zum Flughafen Berlin-Brandenburg. - Copyright: picture alliance/dpa | Carsten Koall
Zug zum Flughafen Berlin-Brandenburg. - Copyright: picture alliance/dpa | Carsten Koall

4. Ladet euch die App eurer Fluggesellschaft herunter

Jede Fluggesellschaft hat inzwischen eine eigene App. Selbst wenn ihr euch auch über den Browser einchecken und die Bordkarte auch ohne App auf dem Handy speichern könnt, ist es trotzdem empfehlenswert, sich die App der Airline herunterzuladen und die Push-Mitteilungen zu aktivieren. Es ist üblicherweise der schnellste Weg, an Informationen zum aktuellen Flugstatus zu kommen.

5. Nutzt wenn möglich den Vorabend-CheckIn

An vielen Flughäfen gibt es die Möglichkeit, euren Koffer bereits am Vorabend aufzugeben. Das hängt allerdings von den Airlines ab, also prüft auf den Seiten der Fluggesellschaften, ob es diese Option in eurem Fall gibt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ihr umgeht damit am Abflugtag schonmal eine der drei Warteschlangen-Risiken, nämlich die Kofferabgabe.

Übrigens: Falls ihr den Koffer nicht am Vorabend aufgebt, könnt ihr am Abflugtag selbst Ausschau halten nach automatischen Koffer-Abgabestellen ohne Personal. Die sind oft weniger frequentiert und funktionieren ganz einfach: Ihr stellt den Koffer auf das Fließband, das gleichzeitig eine Waage ist.

Dann scannt ihr eure Bordkarte, bekommt einen Ausdruck zur Bestätigung und wenn der Koffer das erlaubte Maximalgewicht hat, rollt er automatisiert auf die Kofferbänder und landet – hoffentlich – im richtigen Flieger.

6. Schaut euch die Regeln der Sicherheitskontrolle an

Das Wichtigste zuerst: Reduziert gerade in diesem Sommer euer Handgepäck auf das Nötigste, um lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen zu vermeiden.

Beschäftigt euch außerdem schon vor der Reise mit den verbotenen Gegenständen. Nicht im Handgepäck erlaubt sind unter anderem Flüssigkeiten in Gefäßen, die mehr als 100 Milliliter fassen, Messer und Scheren mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern und Campingkocher.

Ihr macht es übrigens euch und euren Mitreisenden leichter, wenn ihr alle Gegenstände, die aus dem Gepäck zu nehmen sind, auch wirklich herausnehmt – dazu zählen Gegenstände wie Laptops und der Flüssigkeitenbeutel, aber auch zum Beispiel in Koffer eingebaute Powerbanks.

Ein Bundespolizist zeigt, wie die Flüssigkeiten an der Sicherheitskontrolle verpackt sein müssen. - Copyright: picture alliance/dpa | Marcus Brandt
Ein Bundespolizist zeigt, wie die Flüssigkeiten an der Sicherheitskontrolle verpackt sein müssen. - Copyright: picture alliance/dpa | Marcus Brandt
Mann steht vor Abflugtafel eines Flughafens.
Mann steht vor Abflugtafel eines Flughafens.

7. Prüft, wie teuer es wäre, die Fast-Lane oder einen Lounge-Zugang zu buchen

Das mit den Fast-Lanes ist im Moment natürlich so eine Sache. Normalerweise geht es an dieser besonderen Kontrollstelle schneller, weil dort nur Passagiere mit Business oder First Class-Tickets oder gekauften Pässen hin dürfen.

Das Problem ist, dass wegen des Personalmangels in diesem Jahr einige Flughäfen im Chaos-Sommer keine Fast-Lanes anbieten, zum Beispiel der Flughafen Hamburg oder der Flughafen Köln/Bonn. Trotzdem solltet ihr prüfen, ob euch die Möglichkeit zur Verfügung steht, gegen einen geringen Aufpreis einen Fast-Lane-Zugang zu kaufen.

Und falls am Ende trotz Chaos-Sommer alles glatt gelaufen ist, ihr Glück und wenig Wartezeit hattet – umso besser. Dann könnt ihr hinter der Sicherheitskontrolle durchschnaufen und entspannen. Wer noch ein paar Euro übrig hat, kann sich einen Lounge-Zugang kaufen und dort mit einem Sekt auf den Urlaub anstoßen. Wie das geht und wann sich das lohnt, habe ich euch hier aufgeschrieben.

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