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Snap steigert Umsatz um 66 Prozent

Pamela Rauleder
·Lesedauer: 4 Min.
Snapchat meldet im Quartal 280 Millionen aktive Nutzer pro Tag.
Snapchat meldet im Quartal 280 Millionen aktive Nutzer pro Tag.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Snap hat im ersten Quartal erstmals echtes Geld erwirtschaftet und den Umsatz um 66 Prozent auf 770 Millionen US-Dollar gesteigert. Damit übertraf das Unternehmen die Schätzungen der Wall Street. Analysten waren von einem Wachstum bis zu 60 Prozent ausgegangen. Die Snapchat-Mutter beendet damit die Serie an verlustreichen Quartalen, in denen sie eine Menge Bargeld „verbrannt“ hat. Die Aktien legten im erweiterten Handel um rund fünf Prozent zu. Für das zweite Quartal erwartet Snap laut Finanzvorstand Derek Andersen ein Umsatzwachstum von 80 bis 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Snapchat, die mobile Instant-Messaging-App, meldete im Quartal 280 Millionen aktive Nutzer pro Tag, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die guten Ergebnisse untermauern die Hoffnungen von Snap, über mehrere Jahre ein Umsatzwachstum von mehr als 50 Prozent aufrechterhalten zu können, indem es in Augmented Reality, neue Werbetools, hochwertige Entwickler und die Rekrutierung von Nutzern außerhalb Nordamerikas setzt. [Mehr bei The Information und Bloomberg]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Wie funktioniert eigentlich ein Spac? Der Hype um die leeren Firmenhüllen, die Tech-Startups aufkaufen, ist auch in Deutschland angekommen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Spac. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Intel meldet für das erste Quartal einen leicht rückläufigen Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahr. Der US-amerikanische Halbleiterhersteller nahm 18,57 Milliarden US-Dollar ein, etwa ein Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die Quartalszahlen waren die ersten mit dem neuen CEO Pat Gelsinger an der Spitze des Unternehmens. Dieser kündigte bereits einen Plan an, 20 Milliarden US-Dollar in neue Produktionsanlagen für Mikrochips zu investieren und damit auf die steigende Nachfrage weltweit zu reagieren. [Mehr bei CNBC, Bloomberg und Wall Street Journal]

Laut den Ingenieuren von „Consumer Reports“ können Tesla-Autos mit niemandem auf dem Fahrersitz fahren. Die Organisation gab am Donnerstag in den USA bekannt, dass es bei Tests diese Woche „leicht“ war, ein 2020 Tesla Model Y zum Fahren zu bringen, „selbst wenn niemand auf dem Fahrersitz sitzt“. Der Test folgt auf einen tödlichen Unfall eines Teslas in Texas. BMW, Ford, GM, Subaru und andere Hersteller verwenden kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme, um die Bewegung der Augen und der Kopfposition eines Fahrers zu verfolgen und sicherzustellen, dass er auf die Straße achtet. Tesla hat stattdessen Sensoren in den Lenkrädern. [Mehr bei CNBC]

Die Aktien von Zymergen stiegen beim Handelsdebüt um 21 Prozent, nachdem das Unternehmen seinen Börsengang auf 500 Millionen US-Dollar ausgeweitet hatte. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 37,65 Dollar im New Yorker Handel, was dem Unternehmen einen Marktwert von rund 3,7 Milliarden Dollar bescherte. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen bietet eine breite Palette an Produkten in den Bereichen der Chemie und der Materialinnovation. [Mehr bei Bloomberg]

Investitionen: Overtime, ein Sportmedienunternehmen, hat in einer Serie C-Runde 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Gelder kommen von Investoren wie Bezos Expeditions, Drake und NBA-Stars wie Devin Booker, Trae Young und Klay Thompson. Overtime verbreitet Sportinhalte in sozialen Medien wie Snapchat, Youtube und Facebook und verkauft Bekleidung mit Logos und Branding. Das Unternehmen will einen Teil der Mittel verwenden, um seine Basketballliga zu stärken. Sift, eine Plattform zur Betrugsprävention, bringt 50 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von über einer Milliarde US-Dollar ein. Insight Partners leitete die Finanzierung, an der auch Union Square Ventures und Stripes teilnahmen. Während das Unternehmen keine Umsatzzahlen bekannt gab, sagte CEO Marc Olesen, dass sich das Geschäft seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Juni 2018 verdreifacht habe. Sift wurde 2011 gegründet und hat seitdem insgesamt 157 Millionen Dollar gesammelt. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Confluent, ein Startup, das Open-Source-Datenverarbeitungssoftware entwickelt, gab bekannt, dass es vertraulich einen Börsengang beantragt hat. Die Anzahl der angebotenen Aktien oder die Preisspanne wurden jedoch noch nicht festgelegt, so der Konzern. Confluent baut ein Geschäft um Apache Kafka auf, eine Art Open-Source-Software, die CEO Jay Kreps und seine Mitgründer Neha Narkhede und Jun Rao vor mehr als einem Jahrzehnt bei Linkedin entwickelt haben. Sie verwendeten sie, um die große Anzahl von Nachrichten zu analysieren, die täglich über die Linkedin-Plattform fließen. [Mehr bei The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Unser Autor Marco Weimar nimmt heute den neuesten Trend beim Car-Sharing ins Visier: E-Pods. Zwei Startups wollen in Deutschland ihre Angebote mit Kabinenrollern ausbauen und so in Berlin und Hamburg Autos und Scootern Konkurrenz machen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion