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Sieben Soft Skills, über die sich jeder Chef in der Bewerbung freut

Teamfähigkeit ist eines von vielen Soft Skills, die sich Arbeitgeber von Bewerbern wünschen. - Copyright: Getty Images
Teamfähigkeit ist eines von vielen Soft Skills, die sich Arbeitgeber von Bewerbern wünschen. - Copyright: Getty Images

Fachliche Anforderungen werden in jeder Stellenanzeige aufgelistet, klar. Es gibt jedoch viele weitere, sogenannte Soft Skills, die euch das Berufsleben erleichtern – und über die freut sich jeder Arbeitgeber. Gemeint sind Einstellungen und Persönlichkeitseigenschaften, die unabhängig von den fachlichen Kompetenzen existieren und gezielt trainiert werden können. Dass Fachwissen nicht ausreicht, um Karriere zu machen, zeigt zudem eine aktuelle Arbeitsleben-Erhebung von Gulp, einem Personaldienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Life Science.

Welche "weichen" Fähigkeiten bei Arbeitgebern besonders gefragt sind, hängt mitunter von der Branche ab. Die folgenden Soft Skills sind bei Chefs aber besonders beliebt. Bewerber, die sie mitbringen, haben also besonders gute Chancen, den Job zu bekommen. Dass Mitarbeitende mit Soft Skills wie Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit erfolgreich im Beruf sind, zeigt eine weitere Gulp-Analyse.

1. Kommunikationsstärke

Wer sich gut ausdrücken und verhandeln kann, dem fällt der Umgang mit anderen Menschen besonders leicht. Kommunikativ zu sein, bedeutet aber nicht nur, sich gut präsentieren zu können. Wichtig ist auch, zuhören zu können und Mimik, Gestik sowie die Körperhaltung des Gegenübers richtig zu interpretieren. Fällt es euch leicht, den Standpunkt eures Gegenübers oder eures Teams zu verstehen, könnt ihr besser darauf eingehen und eure eigene Sichtweise kommunizieren. Auch Probleme lassen sich leichter beseitigen, wenn ihr diese offen ansprecht, anstatt sie mit euch selbst auszumachen. Dies kommt sowohl euch als auch eurem Chef oder eurer Chefin zugute.

Mann Frau Bewerbungsgespräch
Mann Frau Bewerbungsgespräch

Kommunikationsstärke lässt sich gut trainieren. Viele Unternehmen bieten Weiterbildungen an, etwa zu den Themen Präsentieren, Verhandlungsgeschick und Gesprächsführung. Aktives Zuhören könnt ihr üben, indem ihr euer Gegenüber aussprechen lasst, auf die Körpersprache achtet und versucht, die Kernbotschaft zu verstehen. Vor allem im Verkauf, in der Kreativwirtschaft und im Journalismus, aber auch im Bildungswesen und in der Unternehmensberatung braucht ihr kommunikative Skills. Grundsätzlich könnt ihr diese Fähigkeit aber in jedem Bereich gut einsetzen, wenn ihr mit Menschen oder im Team zusammenarbeitet.

2. Teamfähigkeit

Wer teamfähig ist, vereint bereits mehrere positive Eigenschaften. Einige davon sind Kooperationsfähigkeit, Toleranz, Kompromissbereitschaft und Kritikfähigkeit. Wichtig ist, nicht nur die eigenen Interessen und Ziele durchzusetzen, sondern im Sinne des Teams zu handeln. Dafür muss man auf andere Personen eingehen, sich untereinander verständigen und Kompromisse eingehen können. Dazu zählt auch, ab und an Kritik einzustecken und diese nicht persönlich zu nehmen. Teamfähigkeit wird in vielen Stellenanzeigen explizit gefordert, häufig wird diese auch im Bewerbungsgespräch erfragt. Zum Beispiel wollen Personaler erfahren, wie ihr mit bestimmten Situationen umgeht oder euch im bisherigen Berufsleben im Team verhalten habt.

3. Belastbarkeit

Viele Branchen leiden unter dem Fachkräftemangel, gleichzeitig erhöht sich das Aufgabenpensum – daher müssen viele Angestellte Mehrarbeit leisten. Aber auch unabhängig von Überstunden stehen Angestellte unter einem hohen Leistungsdruck. Wer gut mit Stress umgehen kann, hat es im Arbeitsleben in der Regel leichter. Manche haben bereits eine gelassene Persönlichkeit, andere dagegen können mit belastenden Situationen weniger gut umgehen. Das Gute ist: Ihr könnt euch Strategien aneignen, um abzuschalten – sei es Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung. Auch Bewegung an der frischen Luft, Sport und soziale Kontakte sind gut geeignet, um am Feierabend zu entspannen. Atemtechniken oder kurze Pausen helfen zudem dabei, Meetings, Vorträge und andere Herausforderungen zu meistern.

4. Lernbereitschaft

Jeder Mensch kann sich persönlich und fachlich weiterentwickeln. Man sollte nur die Bereitschaft und die Motivation mitbringen, sich neues Wissen anzueignen, etwa durch Weiterbildungen, Seminare oder Vorträge. Zudem kann man durch die Arbeit im Team neue Kompetenzen erwerben und lernen, über seinen eigenen Tellerrand zu blicken. Insbesondere ein neuer Job erfordert, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und seine Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern. Im Bewerbungsgespräch könnt ihr eure Lernbereitschaft und Motivation zum Ausdruck bringen, indem ihr nach möglichen Weiterbildungsmaßnahmen fragt. Zeigt ihr euch offen und interessiert, könnt ihr beim Personaler sicher punkten.

5. Eigenverantwortung

Teamfähigkeit ist enorm wichtig, aber auch eine selbstständige Arbeitsweise ist in vielen Berufen unabdingbar. Insbesondere in Zeiten von Home Office und Remote-Arbeit legen Arbeitgeber Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter sich gut organisieren und strukturieren und somit ihre Arbeit zuverlässig erledigen können. In einem Bürojob gilt es zum Beispiel, Termine zu managen, Abgaben einzuhalten und die Arbeitszeit produktiv zu nutzen.

6. Zeitmanagement

Aus den gerade genannten Gründen ist Zeitmanagement bedeutend, um im Job erfolgreich zu sein. Habt ihr wiederkehrende Aufgaben oder Termine, solltet ihr euch notieren, wie viel Zeit ihr dafür benötigt. Somit könnt ihr eure Arbeitszeit besser planen und euren Vorgesetzten kommunizieren. Meist werden im Unternehmen interne Kurse zum Thema Zeitmanagement angeboten, ihr könnt euch aber auch bei Akademien, etwa der Haufe Akademie, oder Hochschulen, wie etwa der Quadriga Hochschule, für einen entsprechenden Kurs anmelden. Apps wie Evernote oder Grammarly helfen euch zudem dabei, die wichtigsten To-dos zu erfassen und eure Zeit gut einzuteilen.

So könnt ihr darüber hinaus auf eigene Faust an eurem Zeitmanagement arbeiten: Findet zunächst heraus, wann ihr in Hochform seid – morgens, in der Mittagszeit oder in den Abendstunden? Braucht ihr morgens länger, um in die Gänge zu kommen oder schafft ihr bereits um acht Uhr wichtige To-dos? So könnt ihr herausfordernde Tätigkeiten oder wichtige Gespräche auf eure produktivsten Zeiten legen. Leichtere und wenig kreative Tätigkeiten wie etwa das Bearbeiten von Mails legt ihr hingegen auf ein anderes Zeitfenster.

7. Flexibilität

Projekte werden gecancelt, neue Aufgaben kommen hinzu oder Firmenstrukturen ändern sich: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen oftmals flexibel sein. Vor allem im Außendienst oder im öffentlichen Dienst für eine bestimmte Region kann es zudem sein, dass ihr an einen anderen Standort versetzt werdet. Offenheit für Veränderungen und Anpassungsfähigkeit werden von der Unternehmensseite gerne gesehen. Durch Home Office und flexible Arbeitszeiten haben Mitarbeiter inzwischen aber mehr Möglichkeiten, um ihre Arbeitsbedingungen mitzugestalten. Im Bewerbungsgespräch könnt ihr bereits betonen, dass ihr Flexibilität mitbringt und so einen guten ersten Eindruck hinterlassen.

Lehrerin Quereinstieg Staat
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