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Sieben neue Mogelpackungen: Duschdas, Bifi, Costa & mehr

Fisch, Gebäck, Duschgel, Salami – auf der Mogelpackungsliste der Verbraucherzentrale gibt's viele neue Produkte, bei denen die Inhalte reduziert wurden. Dadurch ergeben sich Preiserhöhungen bis zu 25 Prozent.

Achtung, Mogelpackungen: Durch Füllmengenreduzierungen werden viele Lebensmittel teurer. (Bild: Getty Images)
Achtung, Mogelpackungen: Durch Füllmengenreduzierungen werden viele Lebensmittel teurer. (Bild: Getty Images) (Getty Images)

Erst kürzlich vergab die Verbraucherzentrale Hamburg den unrühmlichen Titel Mogelpackung des Monats Mai. Der ging an Eis von Oreo, Milka, Toblerone und Daim des Herstellers Froneri, der die Inhalte dieser Eispackungen kräftig reduziert hat. Bei gleichbleibenden Preisen verteuerten sich die Produkte so um bis zu 68 Prozent.

In dem Zusammenhang berichtete die Verbraucherzentrale noch von weiteren Füllmengenreduzierungen bei anderen Eis-Marken. Betroffen sind Cuja Mara Split, Nogger, Himbi, Bounty, Snickers und Mars.

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Und nun sind schon wieder eine ganze Reihe Produkte auf der Mogelpackungsliste gelandet, bei denen die Inhalte geschrumpft wurden.

Minisalami Bifi verkleinert

Bereits in 2020 hatte die Verbraucherzentrale Hamburg schon einmal die Minisalamis der Marke Bifi im Visier. Damals wurde aus dem Sechser- ein Fünferpack und die einzelnen Salamis wurden von 25 Gramm auf 22,5 Gramm verkleinert. Damit stieg der Preis damals um 16 Prozent.

Nun hat der Hersteller Jack Link’s seine Würstchen erneut geschrumpft. Sie wiegen aktuell nur noch 20 Gramm statt 22,5 Gramm, werden im Fünferpack aber unverändert für 2,99 Euro verkauft. Macht nochmal eine Preiserhöhung von 12,5 Prozent.

Weniger Kuchen

Eine versteckte Preiserhöhung gibt es auch bei Muffin Choco der Dr. Schär Deutschland GmbH. In den Tüten, die nach wie vor 3,99 Euro kosten, sind zwar jetzt fünf Muffins statt vier enthalten, allerdings wiegen die nur jeweils 45 Gramm, statt wie zuvor 65 Gramm. Unterm Strich enthält ein Beutel 35 Gramm weniger Kuchen – das Produkt ist nun 15,6 Prozent teurer.

Fisch bis zu 25 Prozent teurer

Die Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co KG hat ebenfalls bei vielen ihrer Produkte kräftig die Inhalte reduziert. Während bei den Costa GGN Lachsfilets die daraus resultierende Preiserhöhung mit 7,1 Prozent noch relativ moderat ausfällt, ergeben sich bei den anderen Sorten weitaus höhere Preissteigerungen.

Die Costa Lachsfilets kosten fortan 14 Prozent mehr – die Packungen enthalten nur noch 220 Gramm statt vorher 250 Gramm. 35 Gramm weniger stecken in den Beuteln Costa Pacific Prawns. Bei gleichem Preis von 9,99 Euro wird das Produkt 16 Prozent teurer.

Am höchsten fällt die Preiserhöhung bei den Costa Wildlachsfilets aus. Die neuen Packungen enthalten mit 200 Gramm ganze 50 Gramm weniger als zuvor und werden damit bei gleichem Preis von 6,89 Euro um 25 Prozent teurer.

Laut der Verbraucherzentrale sind auch noch folgende Costa-Produkte von Füllmengenreduzierungen betroffen: Frutti di Mare wurde von 250 Gramm auf 230 Gramm verkleinert und Muschelfleisch von 250 Gramm auf 215 Gramm.

Auf Anfrage der Verbraucherzentrale begründeten alle Hersteller die Füllmengenreduzierungen unter anderem mit gestiegenen Herstellungskosten. Die einzelnen Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen finden Sie hier.

Duschdas-Sortiment überarbeitet

Auch Unilever begründet die Füllmengenreduzierungen seiner Duschgele der Marke Duschdas mit gestiegenen Kosten. Der Hersteller füllt nun 225 Milliliter statt wie zuvor 250 Milliliter in die Flaschen ab, wodurch sich eine Verteuerung von 11,1 Prozent ergibt.

Das Unternehmen verweist aber auch auf die Überarbeitung des Sortiments. Demnach bestehen die Flaschen – bis auf Etikett und Deckel – nun zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik, werden in zwei weiteren Größen (450 und 675 Milliliter) und teilweise mit Nachfüllbeuteln angeboten. Damit ergebe sich schon bei zweimaligem Nachfüllen eine Plastikersparnis von 78 Prozent, so Unilever.

Helfen Sie mit!

Wenn Ihnen auch Mogelpackungen auffallen, freut sich die Verbraucherzentrale Hamburg über eine kurze Meldung per E-Mail an ernaehrung@vzhh.de oder über das Kontaktformular auf ihrer Internetseite.

Weitere Informationen zu aktuellen Mogelpackungen finden Sie auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg und auf der Facebook-Seite der Verbraucherschützer.

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