Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 8 Minuten
  • Nikkei 225

    26.105,02
    -318,45 (-1,21%)
     
  • Dow Jones 30

    30.967,82
    -129,44 (-0,42%)
     
  • BTC-EUR

    19.358,57
    -526,80 (-2,65%)
     
  • CMC Crypto 200

    431,07
    -8,96 (-2,04%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.322,24
    +194,39 (+1,75%)
     
  • S&P 500

    3.831,39
    +6,06 (+0,16%)
     

Selenskyj: Es wird immer noch zu viel Rücksicht auf Russland genommen

KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Weltgemeinschaft aufgerufen, sich eindeutiger auf die Seite seines von Russland angegriffenen Landes zu stellen. In seiner Videoansprache vom Mittwochabend zeigte er sich enttäuscht auch von den Beratungen beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Egal, was der russische Staat tut, es gibt jemanden, der sagt: Lasst uns seine Interessen berücksichtigen", sagte Selenskyj.

Auch in Davos sei es so gewesen. "Und das trotz Tausender russischer Raketen, die die Ukraine treffen. Trotz Zehntausender getöteter Ukrainer. Trotz Butscha und Mariupol". Russland tue dies mitten in Europa. Selenskyj kritisierte in diesem Zusammenhang den früheren US-Außenminister Henry Kissinger. Auch dieser hatte gesagt, dass ein Frieden für die Ukraine wohl nur mit Gebietsabtretungen an Russland zu erreichen sei.

Selenskyj wurde am Mittwoch per Video zu einer Gesprächsrunde in Davos zugeschaltet und sagte, die Ukraine werde kein Gebiet abgeben. "Die Ukraine kämpft, bis sie ihr gesamtes Territorium zurück hat." Er sei bereit zu Gesprächen mit Moskau, wenn Russland sich auf die Frontlinien von vor dem 24. Februar zurückziehe.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.