Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.370,72
    +106,16 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.942,62
    +21,35 (+0,54%)
     
  • Dow Jones 30

    33.476,46
    -305,02 (-0,90%)
     
  • Gold

    1.809,40
    +7,90 (+0,44%)
     
  • EUR/USD

    1,0545
    -0,0014 (-0,1371%)
     
  • BTC-EUR

    16.265,86
    -192,23 (-1,17%)
     
  • CMC Crypto 200

    402,11
    -4,14 (-1,02%)
     
  • Öl (Brent)

    71,59
    +0,13 (+0,18%)
     
  • MDAX

    25.604,18
    +139,53 (+0,55%)
     
  • TecDAX

    3.043,52
    +0,03 (+0,00%)
     
  • SDAX

    12.326,40
    +35,02 (+0,28%)
     
  • Nikkei 225

    27.901,01
    +326,58 (+1,18%)
     
  • FTSE 100

    7.476,63
    +4,46 (+0,06%)
     
  • CAC 40

    6.677,64
    +30,33 (+0,46%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.004,62
    -77,39 (-0,70%)
     

Schweden kündigt 'Winterpaket' mit Luftabwehrsystem für Ukraine an

STOCKHOLM (dpa-AFX) -Schweden will der Ukraine mit einem neuen Unterstützungspaket einschließlich eines Luftverteidigungssystems unter die Arme greifen. Das "Winterpaket" umfasse militärische wie humanitäre Hilfe und sei das bisher größte des Landes an die Ukraine, sagte der neue schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson am Mittwoch in Stockholm.

Der Konservative hatte bereits in seiner ersten Regierungserklärung versprochen, die Ukraine mit qualifizierteren Waffensystemen auszustatten. Der schwedische Reichstag dürfte dem Paket zeitnah zustimmen.

Der militärische Teil der neuen Hilfen macht nach Regierungsangaben rund drei Milliarden Kronen (280 Millionen Euro) aus, humanitäre Beiträge etwa für Akuthilfe, die Reparatur von ziviler Infrastruktur und Minenräumung insgesamt 720 Millionen Kronen (66 Millionen Euro). Das militärische Paket beinhalte ein Luftabwehrsystem einschließlich Munition sowie Munition für ein weiteres Luftverteidigungssystem, sagte Verteidigungsminister Pål Jonson. Um welchen Typ es sich handelt, wollte er aus Sicherheitsgründen nicht sagen.

Schweden hat der Ukraine bislang mit acht Unterstützungspaketen geholfen. Finanzielle Unterstützung machte darin insgesamt umgerechnet rund 110 Millionen Euro aus, hinzu kommen unter anderem Tausende Panzerabwehrgeschosse und viele andere Waffen.

Zu dem Raketeneinschlag in Polen am Dienstag sagte Kristersson, man wisse zurzeit noch zu wenig darüber. "Alle wollen jetzt wissen, was passiert ist, bevor man irgendwelche Schlussfolgerungen zieht", sagte er. Als er am Dienstagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen habe, habe dieser dasselbe gesagt - keine voreiligen Schlüsse, ehe man wisse, was geschehen sei.