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Scholz: 'Richtig, dass sie zuerst untereinander sprechen'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Gespräche von Grünen und FDP über eine mögliche Regierungszusammenarbeit begrüßt. "Ich finde es richtig, dass sie zuerst untereinander sprechen", sagte Scholz dem "Spiegel". "Das ist ja eine Konsequenz aus den Jamaika-Erfahrungen und kann nur gut sein für gegenseitiges Vertrauen und die spätere Bildung einer guten Regierung." 2017 waren Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition von Union, FDP und Grünen geplatzt.

Die FDP hatte die Gespräche damals abgebrochen, und es kam zu einer Neuauflage der großen Koalition. Nun will die bei der Bundestagswahl siegreiche SPD eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP schmieden. Grüne und FDP kamen am Freitag zum zweiten Mal zu Vorsondierungen zusammen. Die SPD will die Gespräche mit beiden am Sonntag offiziell aufnehmen - und zwar in getrennten Runden.

Scholz sagte, es sei falsch gewesen, dass die FDP 2017 die Verhandlungen verlassen habe. "Aber in einem Punkt hatte sie mit ihrer Kritik natürlich recht." Die Verhandlungen hätten den Eindruck erweckt, als gehe es ausschließlich um Union und Grüne. Politische Führungsleistung bestehe nun darin, dass die Parteien auf Augenhöhe miteinander reden und sich alle im Koalitionsvertrag wiederfinden.

Im angestrebten Koalitionsvertrag eines Ampelbündnisses müssten noch keine Gesetzestexte vorweggenommen werden, sagte Scholz. "Bei einigen Fragestellungen reicht es, sich im Grundsatz zu einigen."

Scholz entwarf das Bild eines künftigen Regierungsbündnisses, bei dem das Verhältnis von Zuneigung geprägt sein soll. "Eine Lehre aus dem wirklichen Leben: Echte Zuneigung entsteht, wenn man sich ernsthaft aufeinander einlässt." Zentral sei gegenseitiges Vertrauen. "Denn später werden wir viele Aufgaben lösen müssen, die bei den Koalitionsverhandlungen noch gar nicht vorhersehbar waren."

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