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Schülervertreter befürchten düstere Zukunftsaussichten

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesschülerkonferenz warnt angesichts der Corona-Pandemie vor düsteren Zukunftsaussichten für die derzeitige Schülergeneration. Zwar dürfe man aktuell ein gewisses Maß an positiver Energie nicht verlieren, sagte der Generalsekretär Dario Schramm der Deutschen Presse-Agentur. "Dennoch habe ich große Sorge, wenn es um die Frage geht, was diese Pandemie für Auswirkungen hat." Besonders machten ihm die Aussichten für ohnehin schon abgehängte Schüler aus wirtschaftlich schwächeren Familien Sorgen. Mit Blick auf die Themen Bewerbung, Ausbildungsplätze, Praktika sagte Schramm, der ganze Bereich Berufsvorbereitung leide massiv unter der Situation.

Ähnliche Einschätzungen kommen von der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA). Man sehe "mit Sorge", dass viele Schülerinnen und Schüler während der Schulschließungen nicht erreicht würden und zuhause zu wenig Kompensation fänden. Wie die BDA auf Anfrage weiter mitteilte, leidet aktuell besonders die berufliche Orientierung. Viele Schülerinnen und Schüler hätten nicht die Möglichkeit ein Betriebspraktikum zu machen.

Nach mehr als zwei Monaten ohne Unterricht in der Schule hatten Grundschulen in den meisten Bundesländern zuletzt wieder eingeschränkt aufgemacht. Wie lange die Einrichtungen geöffnet bleiben, ist jedoch wegen der unsicheren Corona-Lage unklar. Für die meisten älteren Schüler besteht noch keine Aussicht auf Rückkehr in ihre Schulen, nur für Abschlussklassen gibt es Ausnahmen.