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Sachsen will Tschechien in der Corona-Pandemie helfen

·Lesedauer: 1 Min.

DRESDEN (dpa-AFX) - Sachsen hat Tschechien erneut Hilfe beim Eindämmen der Corona-Pandemie angeboten. Konkret geht es um die Aufnahme von Intensivpatienten sowie die Lieferung von Impfstoff und Schnelltests in die besonders betroffenen Grenzregionen, teilte die Staatskanzlei in Dresden am Freitag mit. Für die Aufnahme von Patienten müsse ein offizielles Hilfeersuchens der tschechischen Regierung an den Bund vorliegen. Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) habe bereits in den vergangenen Tagen seinem Amtskollegen Andrej Babi? Hilfe zugesichert.

Nach Angaben der Staatskanzlei hat Tschechiens Gesundheitsminister Jan Blatný inzwischen bestätigt, dass sich seine Regierung mit der Bitte um Unterstützung an Deutschland, Polen und die Schweiz gewandt hat. "Die wirksame Eindämmung der Corona-Pandemie gelingt nur gemeinsam. Die tschechischen Nachbarn sind unsere Freunde - wir sind dankbar für das gewachsene Vertrauen und das Miteinander. In Zeiten der Krise ist eine Hilfe für uns selbstverständlich", erklärte Kretschmer. Sachsen werde neun Intensivbetten für Patienten aus Tschechien bereithalten. Gemeinsam mit Bayern und Thüringen habe man insgesamt 16 800 Impfdosen in tschechische Grenzregionen geliefert.

"Es ist für den Alltag beiderseits der Grenze von großer Bedeutung, das Infektionsgeschehen dringend unter Kontrolle zu bringen", betonte Kretschmer. Zugleich habe man die Lieferung von 40 000 Schnelltests für die besonders betroffenen Grenzregionen angeboten.