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Mercedes hat wohl Cockpit-Entscheidung getroffen

·Lesedauer: 3 Min.
Mercedes hat wohl Cockpit-Entscheidung getroffen
Mercedes hat wohl Cockpit-Entscheidung getroffen

Die Entscheidung, wer im nächsten Jahr Teamkollege von Weltmeister Lewis Hamilton (36) bei Mercedes sein wird – sofern der britische Sir seine Karriere fortsetzt – scheint gefallen. (Alles zur Formel 1)

Informationen von SPORT1 decken sich mit denen von Sky Italia: Demnach soll Mercedes-Junior George Russell (23) 2022 den Finnen Valtteri Bottas (31) ersetzen. Mercedes-Teamchef Dr. Toto Wolff soll dem Management von Russell – also sich selbst – schon mitgeteilt haben, dass er sich bereit halten solle.

Der Brite Russell, der im dritten Jahr bei Williams fährt, gilt als Supertalent, seit er beim zweiten Rennen in Bahrain 2020 den erkrankten Hamilton ersetzte und aus dem Stegreif auf Augenhöhe mit Bottas fuhr. Nur Mercedes-Schlamperei beim Boxenstopp und ein Reifenplatzer verhinderten damals den Sieg des Youngsters. Bei Williams ist man alarmiert. So verkündete der deutsche Teamchef Jost Capito bereits bei Sky Deutschland: "Wir würden George gerne behalten. Aber wir wissen alle, dass Mercedes die Entscheidung treffen wird."

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Auch bei Mercedes-Titelkonkurrent Red Bull geht man davon aus, dass der Wechsel vollzogen wird. "Es wäre der logische Schritt", analysiert Motorsport-Chefberater Dr. Helmut Marko (78) bei SPORT1. Marko: "Du kannst ihn nicht mehr länger hinhalten. Sonst macht die Förderung keinen Sinn mehr. Auch wenn es Hamilton nicht freuen wird."

Helmut Marko: "Bottas braucht nicht anzurufen"

Und was wird dann aus Bottas? "Bei uns braucht Bottas nicht anzurufen", stellt Marko klar. "Da ist kein Platz. Ich kann mir eigentlich nur einen Tausch mit Russell vorstellen. Ich denke, Williams wird die einzige Option für ihn."

Das wäre in der Tat die augenscheinliche Variante. Bei Williams startete der Finne seine Formel-1-Karriere im Jahr 2013. In vier Saisons fuhr er dort neun Mal aufs Podium. Nach Nico Rosbergs Rücktritt 2016 wechselte Bottas, der wie Russell ebenfalls von Dr. Wolff beraten wird, als Teamkollege von Hamilton zu Mercedes. Neun Siege konnte er für Mercedes bis heute einfahren, wurde zweimal hinter Hamilton Vizeweltmeister.

Hamilton ohne Unterstützung im Titelkampf

Allein: In dieser Saison sind seine Leistungen sehr schwankend. Es scheint, dass Bottas den Anschluss zu Hamilton verloren hat und keine Hilfe mehr für den britischen Superstar im engen Titelkampf mit Red Bull-Supertalent Max Verstappen (23) sein kann. (Formel 1: Fahrerwertung)

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In sechs Rennen gelangen ihm nur drei dritte Plätze. In der Gesamtwertung liegt er mit 47 Punkten abgeschlagen auf Rang sechs. Beim letzten Rennen in Baku wirkte er völlig von der Rolle und wurde lediglich Zwölfter. (Formel 1: Rennkalender)

George Russell: "Bin mental stark genug"

Noch gibt sich Bottas im Kampf mit Russell ums Mercedes-Cockpit nicht geschlagen, doch bei seinen Worten schwingt schon eine Menge Frustration und Kapitulation mit. "Ich denke, wir werden nächsten Monat Vertragsgespräche aufnehmen. Ich habe sicherlich noch einige gute Jahre, in denen ich mich weiterentwickeln und einfach besser werden kann. Ich bin noch jung genug, auch wenn du natürlich nicht wissen kannst, was die Zukunft für dich bereithält."

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Konkurrent Russell tritt derweil immer selbstbewusster auf: "Ich bin mental stark genug, um alle Aufgaben anzugehen. Und meine Beziehung zu den Mercedes-Entscheidern ist besser denn je."

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