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ROUNDUP/OECD: Belastung von Arbeitseinkommen in Deutschland leicht gesunken

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS/BERLIN (dpa-AFX) - Die Belastung von Arbeitseinkommen mit Steuern und Sozialabgaben ist in Deutschland der OECD zufolge leicht gesunken. Europas größte Volkswirtschaft liegt im internationalen Vergleich aber weiter in der Spitzengruppe. Bei kinderlosen Alleinstehenden mit einem durchschnittlichen Einkommen wurde im vergangenen Jahr im Schnitt 49 Prozent einbehalten. Das war im Jahresvergleich ein Rückgang von 0,3 Punkten, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte. Bei der Berechnung ist der Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben inbegriffen.

Wie schon im Jahr zuvor lag nur Belgien für diesen Personenkreis vor Deutschland - mit einer Belastung von 51,5 Prozent. Hinter Deutschland folgten Österreich mit 47,3 Prozent, Frankreich mit 46,6 Prozent und Italien, das auf 46 Prozent kam.

Der Schnitt der OECD-Länder lag deutlich niedriger - bei 34,6 Prozent. Weit unter dem Schnitt lag die Schweiz mit 22,1 Prozent. Die Industriestaaten-Organisation führte den Rückgang der Belastung in vielen Ländern unter anderem auf Vorteile für Beschäftigte im Zuge der Corona-Pandemie zurück. Die OECD hat 37 Mitgliedsländer.

Der Arbeitgeberverband BDA sprach sich in Berlin angesichts der Zahlen dafür aus, die Sozialsysteme in Deutschland zu reformieren. "Ein Stoppschild für die Sozialabgaben bei 40 Prozent ist unabdingbar", forderte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter. Die deutsche Wirtschaft werde im internationalen Wettbewerb zurückfallen, falls die Lohnzusatzkosten weiter steigen sollten, warnte er.