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ROUNDUP: Millionenschaden nach Unwetter im Misoxtal in der Schweiz

CHUR (dpa-AFX) -Das schwere Unwetter Ende vergangener Woche im Schweizer Kanton Graubünden mit mindestens einem Toten hat einen Millionenschaden verursacht. In der Gemeinde Lostallo im Misoxtal hatte ein Erdrutsch mindestens drei Häuser zerstört und weitreichende Verwüstung angerichtet. Ein großer Schuttstrom zerstörte Straßen und andere Infrastruktur. Die Gemeinde bezifferte den Schaden am Donnerstag auf 38 Millionen Franken (fast 40 Mio Euro).

Zwei Menschen wurden in der Ortschaft immer noch vermisst, ein Mensch war bei den schweren Unwettern gestorben. Die Gemeinde startete einen Spendenaufruf, um für die Beseitigung der Schäden zahlen zu können.

Nach Angaben der Gemeinde wurden neben den drei Wohnhäusern zwei weitere Gebäude zerstört. Eine Trinkwasserleitung sei auf einer Länge von 600 bis 800 Metern beschädigt worden. Zudem müsse das Ufer des Flusses Moesa auf 400 Metern wieder instandgesetzt werden. 100 Hektar Land seien überschwemmt worden. Insgesamt müssten 290 000 Kubikmeter Schwemmmaterial und Schlamm weggeräumt werden.

Außerhalb von Lostallo war auch die Fahrbahn der Autobahn A13 teils weggerissen worden. Die Reparaturarbeiten auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung für Reisende durch die Alpen laufen auf Hochtouren. Die Autobahn soll ab 10. Juli zumindest einspurig in jede Richtung wieder zu befahren sein.