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ROUNDUP: Kostenweitergabe schiebt Takkts operatives Ergebnis an - Aktie steigt

STUTTGART (dpa-AFX) - Ein solides Wachstum und die Weitergabe gestiegener Kosten sorgen beim Büro- und Restaurantausstatter Takkt <DE0007446007> für Zuversicht. Das SDax <DE0009653386>-Unternehmen hebt das Minimalziel für das operative Ergebnis leicht an. Anleger reagierten positiv auf die Nachricht.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2022 zwischen 120 und 130 Millionen Euro liegen, wie der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Zuvor hatte das untere Ende der Spanne bei 110 Millionen Euro gelegen. Nach wie vor rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum aus eigener Kraft im hohen einstelligen Prozentbereich, betont aber, dass sich das Bestellverhalten der Kunden im zweiten Quartal abgeschwächt habe. Vor diesem Hintergrund rechnet Takkt für den Rest des Jahres mit einem mittleren einstelligen organischen Wachstum.

Den Takkt-Aktien verliehen die Nachrichten aus dem Unternehmen Rückenwind: Sie legten um bis zu knapp dreieinhalb Prozent zu, konnten die Gewinne aber nicht ganz halten. Zuletzt gewannen die Anteile etwas mehr als ein Prozent und damit etwas mehr als der Nebenwerte-Index SDax. Das Papier ist in diesem Jahr ohnehin besser gelaufen als die meisten deutschen Aktien. Derzeit kostet sie in etwa so viel wie Ende 2021 - während die Indizes wie der SDax um rund ein Viertel absackten.

Im abgelaufenen zweiten Quartal steigerte Takkt die Erlöse um 13 Prozent auf 328,6 Millionen Euro. Aus eigener Kraft betrug das Plus 6,8 Prozent. Zuwächse verzeichnete der Umsatz in allen Segmenten, besonders kräftig ging es im Bereich für Büroausstattung bergauf. Hier stiegen die Erlöse um mehr als ein Viertel auf rund 81 Millionen, wenngleich das Gros des Zuwachses aus Währungseffekten stammte. Das mit Abstand größte Segment "Industrial & Packaging" legte um 6,6 Prozent auf 179 Millionen Euro zu.

Das operative Ergebnis kletterte im zweiten Quartal um mehr als ein Drittel auf 34,6 Millionen Euro. Neben den Preissteigerungen profitierte das Unternehmen auch von niedrigeren Kosten für Personal und Marketing.

"Unsere größten operativen Herausforderungen waren die hohen Preissteigerungen für Wareneinkauf und -transport und die eingeschränkte Produktverfügbarkeit", sagte Finanzchefin Claude Tomaszewski laut Mitteilung. Durch eine schnelle Weitergabe des höheren Preisniveaus habe das Unternehmen die Profitabilität aber stabil halten können. Im zweiten Halbjahr will der Konzern den Wachstumskurs beibehalten, auch wenn konjunkturelle Risiken etwa durch eine straffere Geldpolitik gestiegen sein. Kunden seinen schon jetzt zögerlicher beim Bestellen von Ware.

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