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ROUNDUP: Inflation in der Eurozone verharrt auf 2,4 Prozent

LUXEMBURG (dpa-AFX) -Die Inflation in der Eurozone hat sich im April wie erwartet nicht weiter abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,4 Prozent gelegen. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,6 Prozent.

Erstmals seit Beginn des Jahres ist die Inflation nicht mehr gesunken. Im Februar hatte die Teuerung in der Eurozone noch 2,6 Prozent betragen und im Januar 2,8 Prozent. Dennoch erwarten Ökonomen weiterhin eine erste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni. Sie verweisen auf den Rückgang der Kerninflation und einen schwächeren Preisauftrieb im Bereich Dienstleistungen.

Im April ging die Kernteuerung ohne schwankungsanfällige Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmittel weiter zurück. Die Rate fiel von 2,9 Prozent im Vormonat auf 2,7 Prozent. Ökonomen hatten mit 2,6 Prozent gerechnet. Die Kerninflation bildet die grundlegende Teuerung ab und stellt den Inflationstrend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate.

Zudem hat sich der Preisauftrieb im Bereich Dienstleistungen abgeschwächt. Hier sank die Jahresrate von 4,0 auf 3,7 Prozent. Nach Einschätzung des Analysten Andrew Kenningham von Capital Economics dürfte dies die Ratsmitglieder der EZB ermutigen, die Leitzinsen - wie bereits mehrfach signalisiert - im Juni zu senken. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Notenbank hatte im Kampf gegen die hohe Teuerung die Zinsen kräftig angehoben.

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Allerdings trägt die Entwicklung der Energiepreise kaum noch zum Rückgang der Teuerung bei. In den vergangenen Monaten hat sich der Rückgang der Energiepreise immer weiter abgeschwächt. Im April gingen sie nur noch um 0,6 Prozent im Jahresvergleich zurück.

Darüber hinaus ist die Preisentwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Während die Inflation in Belgien und Kroatien mit Jahresraten von jeweils knapp fünf Prozent weiter hoch ist, liegt die Inflationsrate in Italien nur bei ein Prozent.