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ROUNDUP/Ende des Tankrabatts: Sprit kostet wieder mehr als zwei Euro

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Ende des sogenannten Tankrabatts hat sich am ersten Tag nach Auslaufen der Entlastungsmaßnahme deutlich an der Zapfsäule gezeigt. Ein Liter Superbenzin der Sorte E10 kostete im bundesweiten Durchschnitt am Donnerstag 2,02 Euro, wie aus Zahlen des ADAC von Freitag hervorging. Das waren etwa 23 Cent mehr als am Vortag, als die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe noch galt.

Für einen Liter Diesel wurden durchschnittlich 2,17 Euro beim Tanken fällig. Das war laut ADAC fast neun Cent mehr als am Vortag. Aus Sicht des ADAC gibt es keine Gründe oder Einflüsse, die für eine weitere Erhöhung der Kraftstoffpreise sprechen, erklärte eine Sprecherin.

Der sogenannte Tankrabatt galt vom 1. Juni bis 31. August. Er war gemeinsam mit dem 9-Euro-Ticket für drei Monate eingeführt worden, um Verbraucher angesichts hoher Energiepreise zu entlasten.

Um günstiger zu tanken, fuhren viele Autofahrer nach Ende der vorübergehenden Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe nach Frankreich. Während in Deutschland die Maßnahme auslief, erhöhte Frankreich in der Nacht zum Donnerstag den Nachlass an der Zapfsäule. Statt bisher 18 Cent wird im September und Oktober auf dem Festland ein Rabatt von 30 Cent pro Liter Benzin oder Diesel gewährt. In den Folgemonaten soll der Tankrabatt auch in Frankreich abschmelzen.

Auch in Österreich können deutsche Tanktouristen für unter zwei Euro den Tank auffüllen. Dort gibt es auch weniger Schwankungen, denn seit mehr als zehn Jahren gilt dort, dass der Spritpreis nur einmal täglich - und zwar um 12 Uhr - erhöht werden darf. Das sieht die seit 1. Januar 2011 und noch bis Ende des Jahres geltende Spritpreisverordnung vor.

"Hintergrund der Einführung war ein ständiges Auf und Ab bei den Preisen von manchmal zehn täglichen Veränderungen", sagte ein Sprecher des Automobilclubs ÖAMTC. Jetzt könnten die Autofahrer ihr Tankverhalten viel besser planen. Wer vor zwölf Uhr tanke, zahle in der Regel weniger als danach, hieß es. Preissenkungen sind der Verordnung zufolge jederzeit und unbegrenzt möglich.