Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.506,74
    +158,21 (+1,03%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.150,19
    +52,68 (+1,29%)
     
  • Dow Jones 30

    34.291,22
    +371,38 (+1,09%)
     
  • Gold

    1.778,70
    +0,50 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,1729
    -0,0001 (-0,01%)
     
  • BTC-EUR

    36.804,02
    +771,82 (+2,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.079,19
    +38,71 (+3,72%)
     
  • Öl (Brent)

    72,01
    +1,52 (+2,16%)
     
  • MDAX

    35.206,43
    +221,22 (+0,63%)
     
  • TecDAX

    3.896,16
    -11,21 (-0,29%)
     
  • SDAX

    16.798,07
    +166,27 (+1,00%)
     
  • Nikkei 225

    29.639,40
    -200,31 (-0,67%)
     
  • FTSE 100

    7.083,37
    +102,39 (+1,47%)
     
  • CAC 40

    6.637,00
    +84,27 (+1,29%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.868,79
    +122,40 (+0,83%)
     

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichte Verluste nach Rekordrally

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Dienstag bei der jüngsten Rekordjagd eine Pause eingelegt. Die wichtigsten Indizes schlossen leicht im Minus. Insgesamt bleibt die Stimmung am Aktienmarkt durchaus gut, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell zuletzt die Anleger beruhigt hatte. Powell zufolge dürfte die Fed zwar die konjunkturstützenden Anleihekäufe reduzieren, aber die Zinsen noch nicht erhöhen. Die rekordniedrigen Zinsen gelten als einer der Treiber der jahrelangen Börsenrally.

Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> gab um 0,11 Prozent auf 35 360,73 Punkte nach. Auf Monatssicht bedeutet dies ein Plus von 1,2 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht habe der Dow aktuell noch Mühe, Käufer oberhalb seiner jüngsten Zwischenhochs zu finden, schrieb der Experte Andreas Büchler von Index Radar. Doch wenn die Nachfrage wieder anziehe, könnte der Aufwärtstrendkanal ausgeschöpft werden.

Für den breiter gefassten S&P 500 <US78378X1072> ging es am Dienstag um 0,13 Prozent auf 4522,68 Punkte nach unten. Unter den Technologieindizes fiel der Nasdaq 100 <US6311011026> um 0,14 Prozent auf 15 582,51 Punkte.

Unternehmensseitig stand der Videokonferenzdienst Zoom <US98980L1017> mit seinen Geschäftszahlen im Fokus. Dieser hatte zwar erstmals einen Quartalsumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar erwirtschaftet, rechnet künftig jedoch mit einem geringeren Wachstum.

Nachdem die Corona-Pandemie den Wandel der Arbeitswelt kräftig beschleunigt und einen starken Trend zum Homeoffice ausgelöst hat, kehren mittlerweile immer mehr Beschäftigte in die Büros zurück. Das trübt den Geschäftsausblick für Zoom ein. Die Aktien sackten um fast 17 Prozent ab und waren damit der mit Abstand größte Verlierer im Nasdaq 100.

Dagegen erholten sich die in New York gelisteten Anteilsscheine von Netease <US64110W1027> dank guter Quartalszahlen um knapp 9 Prozent und setzten sich damit an die Index-Spitze. Vortags hatten die Papiere des chinesischen Onlineunternehmens darunter gelitten, dass die chinesische Führung die Regeln für jugendliche Nutzer von Online-Spielen verschärft.

Am S&P-500-Ende büßten die Aktien von Wells Fargo <US9497461015> 5,6 Prozent ein. Die Großbank muss in einer schon länger zurückliegenden Affäre um fingierte Konten laut Insidern womöglich mit weiteren Strafen der Aufsichtsbehörden rechnen, da ihnen die Fortschritte bei der Aufarbeitung aktuell zu langsam seien.

Die Papiere der Drogerieketten CVS Health <US1266501006> und Walgreens Boots Alliance <US9314271084> hingegen bauten ihre jüngsten Gewinne teils deutlich aus. So stiegen CVS Health um gut zwei Prozent und Walgreens Boots Alliance setzten sich sogar mit einem Plus von mehr als vier Prozent unangefochten an die Dow-Spitze. Analysten der Bank Morgan Stanley verwiesen als Antrieb auf die zuletzt wieder gestiegene Nachfrage nach Covid-19-Tests und Corona-Impfungen.

Der Euro <EU0009652759> war im Handelsverlauf auf den höchstem Stand seit Anfang August gestiegen, bevor er wieder unter Druck geriet. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1808 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1834 (Montag: 1,1801) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8450 (0,8474) Euro.

Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) gab um 0,12 Prozent auf 133,38 Punkte nach. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen betrug 1,31 Prozent./la/mis

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.