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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Tageshoch - Quartalsberichte stützen

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> ist am Montag mit kräftigen Gewinnen in die wegen des 1.Mai-Feiertags verkürzte Handelswoche gestartet. Für Freude sorgten zunächst Quartalszahlen der Deutschen Bank <DE0005140008> sowie vom Schwergewicht Bayer <DE000BAY0017>. Kurz vor Handelsschluss kam noch der Autozulieferer Continental <DE0005439004> mit seinem aktualisierten vorläufigen Geschäftsbericht hinzu. Zudem gab es positive Nachrichten aus Japan. Dort hilft die Notenbank der Wirtschaft im Kampf gegen die Corona-Krise nun mit unbegrenzten Staats- und Unternehmensanleihen.

Der deutsche Leitindex schloss mit plus 3,13 Prozent auf 10 659,99 Punkten auf Tageshoch. Für den MDax <DE0008467416>, in dem sich überwiegend mittelgroße Werte befinden, ging es um 1,54 Prozent auf 22 584,22 Punkte hoch. Auch in Asien, europaweit und in den USA wurden Gewinne verzeichnet.

Auch in Asien, europaweit und in den USA wurden Gewinne verzeichnet. So stieg der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> um 2,60 Prozent auf 2882,09 Punkte, und auch in Paris und London wurden deutliche Gewinne verzeichnet. In den USA legte der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Börsenschluss um rund 1 Prozent zu.

Nach wochenlangem Stillstand wegen der Corona-Pandemie herrsche nun zunehmend Optimismus über die allmählichen Lockerungen in Europa, sagte Analyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets UK. "Am Markt herrscht das Gefühl vor, dass die Normalität bald zurückkehren könnte, wenn auch nur sehr langsam."

Im Dax schlossen die Aktien der drei Unternehmen, die ihre Quartalszahlen vorgelegt hatten, auf Tageshoch. Die Anteilscheine der Deutschen Bank legten mit 12,7 Prozent besonders kräftig zu. Analysten lobten unisono insbesondere die überraschend besser als erwartet ausgefallenen Erträge im ersten Quartal. Im Kielwasser dessen zogen die Anteilscheine des Wettbewerbers Commerzbank <DE000CBK1001> im MDax um knapp 6 Prozent an.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer trotzte der Corona-Krise im abgelaufenen Quartal dank einer hohen Nachfrage im Agrargeschäft sowie nach dem Gerinnungshemmer Xarelto. Dass er die Erwartungen ebenfalls übertraf, honorierten Anleger mit Käufen. Die Aktie gewann 5,8 Prozent.

Die Anteile von Continental gingen mit plus 6 Prozent aus dem Tag, nachdem der Autozulieferer seine bereits veröffentlichten vorläufigen Zahlen nochmals aktualisierte. Dabei wurde von Händlern vor allem die operative Profitabilität gelobt, die dank des Reifengeschäfts noch etwas besser ausfiel als zuvor angekündigt.

Adidas <DE000A1EWWW0> legten dagegen nur um moderate 0,7 Prozent zu. Dem Sportartikelhersteller brachen im ersten Quartal wegen der Viruskrise Umsätze und Gewinne weg. Hoffnungsfroh jedoch stimmte die Anleger, dass sich die Erholung in China in den vergangenen Wochen fortgesetzt hat.

Den Papieren der Lufthansa <DE0008232125>, die um 10,5 Prozent zulegten, half die Aussicht auf ein milliardenschweres Rettungspaket. Dabei gehe es um ein Volumen von 9 bis 10 Milliarden Euro, berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Regierungskreise. Erst am Donnerstag hatte die Fluggesellschaft eingestanden, dass sie sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten könne.

Eine heftige Talfahrt erlebten am Nachmittag die Aktien von Wirecard <DE0007472060>. Nachdem es zeitweise um knapp 12 Prozent abwärts ging, erholten sie sich bis Handelsschluss jedoch wieder. Am Ende stand ein kleines Plus von 0,5 Prozent zu Buche. Die Nervosität der Anleger sei extrem hoch, da der Zahlungsdienstleister an diesem Montag eigentlich wie am Donnerstag angekündigt, die Ergebnisse seiner Sonder-Bilanzprüfung durch KPMG bekannt geben wolle, hieß es von Marktbeobachtern.

Am deutschen Anleihemarkt stieg der Rentenindex Rex <DE0008469107> um 0,05 Prozent auf 144,78 Punkte. Die Umlaufrendite sank im Gegenzug von minus 0,46 Prozent am Freitag auf minus 0,47 Prozent. Der Bund-Future <DE0009652644> verlor am frühen Abend 0,12 Prozent auf 172,53 Punkte.

Der Euro <EU0009652759> kostete 1,0822 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0852 (Freitag: 1,0800) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9214 (0,9259) Euro./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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