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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Erleichterung nach EZB-Sitzung hält an

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erleichterung über die geldpolitische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag freundlich gestartet. Der Dax <DE0008469008> stieg im frühen Handel um 0,19 Prozent auf 15 652,36 Punkte. Damit deutet sich für den deutschen Leitindex aber dennoch ein Wochenverlust von rund 0,8 Prozent an. Der MDax <DE0008467416> der 60 mittelgroßen Börsenwerte gewann am Freitagmorgen 0,15 Prozent auf 36 174,53 Punkte. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> rückte um rund 0,4 Prozent vor.

Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets sieht nach den EZB-Aussagen die Börsenampeln zumindest aus geldpolitischer Sicht weiter auf grün. "Risikofaktoren wie die sich abschwächende Wirtschaftsdynamik, aber auch die bevorstehende Bundestagswahl sollten allerdings größere Kurssprünge nach oben verhindern. An starken Tagen im Dax dürften spätestens an der 16 000e-Marke Gewinnmitnahmen nach der monatelangen Rally wieder den Deckel draufsetzen", glaubt der Experte.

Die EZB hatte am Vortag beschlossen, den Kauf von Anleihen im Rahmen des Corona-Notprogramms PEPP im vierten Quartal etwas zu reduzieren. Damit hatten Anleger aber schon gerechnet. Nun stellt sich zunehmend die Frage, wann die US-Notenbank Fed mit der Rückführung der Anleihenkäufe beginnen wird. Die Befürchtung, dass dies doch recht bald geschehen könnte, wurde nach den wöchentlichen Jobdaten aus den USA nicht kleiner.

Zahlreiche Experten hatten jüngst schon von einer Überhitzung der US-Börsen gesprochen angesichts der dortigen Rekordrally - und anderswo Aufholpotenzial gesehen. Die Credit Suisse etwa hatte Kontinentaleuropa am Mittwoch strategisch als Top-Empfehlung eingestuft, bei US-Aktien jedoch eher zum Untergewichten geraten.

Aus Branchensicht waren am Freitag Technologiewerte besonders gefragt, während Aktien aus dem Telekommunikationssektor am meisten gemieden wurden. Ansonsten ist die Nachrichtenlage sehr dünn, so dass vor allem einige Analystenstudien für größere Kursbewegungen sorgten.

Die Aktien des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care (FMC) <DE0005785802> wurden von zwei Analystenstimmen belastet. Sowohl die US-Bank JPMorgan als auch die britische Barclays-Bank blicken nun skeptischer auf die vom Jahrestief erholte Aktie. Die FMC-Papiere fielen als Dax-Schlusslicht um 3,7 Prozent. Dies zog die Titel des Mutterkonzerns Fresenius in Mitleidenschaft, die um 1,7 Prozent nachgaben.

Barclays senkte das Votum für FMC auf "Equal Weight" und JPMorgan auf "Underweight". JPMorgan-Analyst David Adlington erwartet weiteren Druck durch den Corona-Tod vieler Dialysepatienten und höhere Kosten. Hassan Al-Wakeel von Barclays positionierte sich nach der Rückkehr des Kurses fast auf das Niveau vor der Gewinnwarnung von Anfang Februar zurückhaltend.

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