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Rihanna setzt männliches Plus-Size-Model ein – und wird dafür gefeiert

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Rihanna ist bekannt dafür, bei ihrem Unterwäsche-Label Savage X Fenty gegen klassische Schönheits-Stereotypen und stattdessen auf Diversity zu setzen. Und zwar nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männern, wie ein Angebot im Online-Shop der Marke beweist.

51st NAACP Image Awards – Photo Room– Pasadena, California, U.S., February 22, 2020 – Rihanna poses backstage with her President's award. REUTERS/Danny Moloshok
Rihanna setzt gern auf Diversity. (Bild: Reuters)

Diversity ist zwar in der Fashion-Welt kein Fremdwort mehr, wirklich angekommen ist die Inklusion von Plus-Size-Models und Co. aber noch immer nicht. Nicht so bei Sängerin Rihanna. Für ihr Unterwäsche-Label Savage X Fenty schickte die 32-Jährige in der Vergangenheit die unterschiedlichsten Models über den Laufsteg: von Schwangeren über Transgender bis zu Plus-Size und verschiedenen Ethnien. Das konnten Fans auch bei ihrer letzten Live-Show Anfang Oktober feststellen, die exklusiv über Amazon Prime übertragen wurde.

Fans begeistert über männliches Plus-Size-Model

Wer die neuen Dessous-Styles im Online-Shop kaufen will, stößt auch da auf Diversity. Fans freuten sich vor allem über die Präsentation der Boxershorts. Denn da sticht zwischen Adonis-Typen mit muskelgestählten Körpern auch ein männliches Plus-Size-Models heraus, das man eher in die Kategorie Waschbär statt Waschbrett einordnen kann. Auf Twitter sorgte vor allem ein Tweet für Begeisterung:

Viele Nutzer sind positiv überrascht von dem Model und fühlen sich endlich verstanden:

“Noch nie habe ich in meinem Erwachsenen-Leben ein männliches Model gesehen, das meine Figur hat. Das haut mich total um. Als könnte ich endlich einfach so etwas kaufen und dabei wissen, dass es wie für mich gemacht ist.“

“Ihre Produkte sind so body-positiv.“

“Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch nie ein Model gesehen habe, das eine ähnliche Figur hat wie ich und nicht einfach nur zur Belustigung da war. Dass ich das jetzt gesehen habe, macht mich echt glücklich. Sie haben sogar die Wachstumsstreifen da gelassen.“

Die Sängerin begründet ihre offene Einstellung zur Diversity im Interview nach ihrer letzten Fashion-Show so: “Ich möchte Dinge entwerfen, in denen ich die Leute verwirklichen kann, die ich kenne. Und die haben eben verschiedene Figuren und gehören verschiedenen Religionen und Ethnien an.“ Und weiter: “Inklusion war immer ein Teil meines Lebens. Darüber denke ich gar nicht groß nach.“

VIDEO: Rihannas Fashion-Show ist ein Magnet für Stars