Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.531,75
    -112,22 (-0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.158,51
    -36,41 (-0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.798,00
    +33,18 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.750,60
    +0,80 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,1718
    -0,0029 (-0,25%)
     
  • BTC-EUR

    36.932,54
    +351,01 (+0,96%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.067,20
    -35,86 (-3,25%)
     
  • Öl (Brent)

    73,95
    +0,65 (+0,89%)
     
  • MDAX

    35.282,54
    -200,95 (-0,57%)
     
  • TecDAX

    3.901,55
    -50,21 (-1,27%)
     
  • SDAX

    16.836,46
    -171,25 (-1,01%)
     
  • Nikkei 225

    30.248,81
    +609,41 (+2,06%)
     
  • FTSE 100

    7.051,48
    -26,87 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.638,46
    -63,52 (-0,95%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.047,70
    -4,54 (-0,03%)
     

Richard Branson bringt sein Weltraum-Startup per Spac an die Börse

·Lesedauer: 4 Min.
Richard Branson hat wie auch andere Milliardäre eine Menge Weltraumambitionen.
Richard Branson hat wie auch andere Milliardäre eine Menge Weltraumambitionen.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Virgin Orbit geht über eine Zweckgesellschaft an die Börse und hat einen namhaften Investor gefunden: So will Boeing noch in diesem Jahr in die geplante Spac-Notierung des Satelliten-Startups des britischen Milliardärs Richard Branson investieren. Der IPO, der die Firma mit 3,2 Milliarden US-Dollar bewertet, soll an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq erfolgen.

Boeing beteiligt sich vermutlich an Virgin Orbit, da sich das eigene Raumfahrtprogramm des US-Flugzeugherstellers problematisch gestaltet. Die Höhe der Beteiligung wurde nicht bekannt gegeben. Der Deal bringt Virgin Orbit aber 483 Millionen Dollar neues Kapital ein – 383 Millionen Dollar, die in der Firmenhülle Nextgen gespeichert sind und 100 Millionen Dollar aus einer weiteren Finanzierungsrunde. Virgin Orbit ist ein Ableger des Weltraumtourismusunternehmens von Branson. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Elon Musks Satellitenprojekt Starlink, das darauf abzielt, ein globales Breitbandnetzwerk über eine Konstellation von Satelliten bereitzustellen, 100.000 Terminals an Kunden ausgeliefert hat. [Mehr bei Wall Street Journal, The Verge und Techcrunch]

Auf Gründerszene verraten wir euch heute, wie die Brüder Denis und Daniel Gibisch mit ihrem Onlineshop für Fertigsuppen Investoren fanden, obwohl anfangs große Skepsis herrschte. Das Pitchdeck für Little Lunch war eine aufwändig gestaltete Präsentation. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Amazon will einen weiteren, lukrativen Markt erobern. Der E-Commerce-Händler und weltweit größte Cloud-Anbieter baut nun auch einen eigenen Quantencomputer. Amazons Cloud-Tochter AWS hat sich das neue Projekt laut eines Berichts des Handelsblattes auf die Fahnen geschrieben. Jetzt gilt es, zu Google, IBM und einigen Startups aufzuholen, die bereits seit einigen Jahren an den extrem schnellen Rechnern forschen. [Mehr bei Handelsblatt]

Tesla-Chef Elon Musk hat die neueste Version der experimentellen Fahrerassistenzsoftware des Unternehmens, FSD Beta 9.2, am Montag auf Twitter kritisiert und als „eigentlich nicht großartig“ bezeichnet. Das Autopilot-/KI-Team versuche aber, sie „so schnell wie möglich zu verbessern“, schrieb Musk. Am Tesla AI Day hatte Musk noch Teslas Fähigkeiten mit autonomen Systemen und Komponenten gelobt. Gleichzeitig hat die US-Verkehrsbehörde NHTSA eine Untersuchung des Autopilot-Systems von Tesla eingeleitet. [Mehr bei CNBC]

Poly Network, das diesen Monat von einem großen Hacker-Angriff getroffen wurde, bei dem Token im Wert von mehr als 600 Millionen US-Dollar gestohlen wurden, hat sein gesamtes Geld zurückerhalten. Auch die letzten 200 Millionen Dollar, die in einem Konto feststeckten, zu dem ein Passwort des Hackers erforderlich war, wurden nun von ihm freigegeben. Damit nimmt der absurde Fall doch noch ein positives Ende. Nicht bekannt ist bisher, ob der Hacker das Jobangebot der Firma, als Sicherheitsberater einzusteigen, angenommen hat. [Mehr bei CNBC]

Investitionen: Zepz, das früher als Worldremit Group bekannte Unternehmen, hat – wie gestern bereits angekündigt – eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 292 Millionen US-Dollar aufgebracht. Dank der Finanzspritze wird das Londoner Geldtransfergeschäft auf fünf Milliarden Dollar geschätzt. Das von China unterstützte und auf Afrika fokussierte Fintech-Unternehmen Opay hat eine neue Finanzierung in Höhe von 400 Millionen US-Dollar unter der Leitung des Softbank Vision Fund 2 erhalten. Damit wird das Unternehmen laut Bloomberg mit zwei Milliarden Dollar bewertet. Kuaikan, eine chinesische App zum Lesen von Comics, die von Tencent unterstützt wird, hat in einer neuen Finanzierungsrunde 240 Millionen US-Dollar gesammelt. Während Kuaikan seine Bewertung nicht offenlegte, berichtete Bloomberg, dass die Finanzierungsrunde das Unternehmen bei etwa 1,25 Milliarden Dollar ansiedelt. Kuaikans App ist bei Chinas Gen-Z-Verbrauchern beliebt, die Anfang 20 oder jünger sind. [Mehr bei Bloomberg, Bloomberg und Bloomberg]

Nuri bietet künftig Sparpläne für die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum an. Damit will die Berliner Neobank Investments in Digitalwährungen so einfach machen wie ETF-Sparpläne. Laut Eigenwerbung plant Nuri damit, die „Zukunft des Bankings“ mitzugestalten. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Michael Schmieder hat Shampoo über Amazon verkauft. Dann begann der Hype um Amazon-Sellers und der Familienvater verkaufte den virtuellen Laden für Millionen. Wir haben seine Erfahrungen aufgeschrieben. [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.