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Ricarda Funk: Bittersüße Freude über ihr Olympia-Gold im Kanu-Slalom

·Lesedauer: 1 Min.

Ricarda Funk (29) ist superstolz auf ihr Olympiagold, aber es fließt auch ein bisschen Trauer ein, dass ihr verstorbener Trainer Stefan Henze dies nicht mehr miterleben konnte.

"Tief in meinem Herzen"

Ihr langjähriger Trainer Stefan Henze (†35), der 2016 während dortigen Olympischen Spiele in Rio bei einem Autounfall ums Leben kam, war in den Gedanken der Kanutin, als sie nach ihrem Sieg Interviews gab: "Er ist tief in meinem Herzen", rang die Sportlerin laut 'Bild' mit ihrer Fassung. "Er ist immer mitgefahren. Bei jedem Training. Bei jedem Wettkampf. Und er gibt mir immer noch meine Tipps." Und so fuhr die gebürtige Ahrweilerin ein fehlerloses Rennen und setzte sich vor ihren Konkurrentinnen Maialen Chourraut und Jessica Fox beim Kanu-Slalom durch.

Ricarda Funk denkt an Ahrweiler

In ihrer Freude über die Medaille dachte die Olympionikin auch an ihre Heimat Ahrweiler, das stark von den Überschwemmungen gezeichnet ist: "Es war einfach schrecklich, die ganzen Bilder zu sehen. Mein Mitgefühl nach Hause. Ahrweiler ist stark, zusammen sind wir noch stärker. Ich drücke die Daumen, dass wir gemeinsam durchkommen", ließ Ricarda Funk ausrichten. Ahrweiler kann bestimmt jede Aufmunterung gebrauchen und die Goldmedaille einer heimischen Sportlerin dürfte die Gedanken kurz von der trostlosen Lage abgelenkt haben.

Bild: Sebastian Willnow/picture-alliance/Cover Images

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