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Neu bei Google Maps: Sprach-Assistent fürs Auto

Sandra Alter
·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Google Maps hat aufgerüstet. Mit dem "Assistant Driving Mode" lassen sich WhatsApp & Co. nun einfach per Spracheingabe nutzen.

Google Maps hat aufgerüstet. (Symbolbild: Getty Images)
Google Maps hat aufgerüstet. (Symbolbild: Getty Images)

Das Handy während der Fahrt im Auto zu nutzen, ist nicht nur sehr gefährlich, sondern kann auch schnell teuer werden und sogar den Führerschein kosten. Wer mit dem Smartphone am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Flensburger Register rechnen.

Wer bei der Nutzung andere gefährdet, kassiert zwei Punkte, 150 Euro Bußgeld und muss den Führerschein für einen Monat abgeben. Und kommt es durch die Handy-Nutzung gar zu einem Unfall, sind 200 Euro Bußgeld fällig, plus zwei Punkte und ein Monat Führerscheinentzug.

Google Maps hat nun mit dem Assistant Driving Mode ein neues Feature freigeschaltet, mit dem sich Android-Funktionen des Handys während der Fahrt einfacher und gefahrlos per Spracheingabe nutzen lassen. Wie Chip berichtet, hatte Google die App bereits 2019 angekündigt, die auf dem Bedien-Interface des Google Assistant beruht und auf lange Sicht die App Android Auto ersetzen soll.

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Im Januar dieses Jahres war das Feature bereits in den USA verfügbar. Nun dürfen sich auch deutsche Nutzer über den Assistant Driving Mode freuen, wie Google in seinem Blog berichtet. Der neue Assistent ermöglicht es Autofahrern und Autofahrerinnen, per Sprache Anrufe und Texte zu senden und zu empfangen – ohne den Navigations-Bildschirm zu verlassen.

Nutzer rufen die App mit dem Sprachbefehl "Hey Google" oder durch Tippen auf das Mikrofon-Symbol auf und können sich dann in ihren Messaging-Diensten wie WhatsApp neue Nachrichten einfach vorlesen lassen und per Spracheingabe auch darauf antworten.

Auch Musik-Streaming-Dienste lassen sich auf diese Weise nutzen. Welche Apps während des Driving-Modes verfügbar sind, wird in einer Menüleiste am unteren Bildschirmrand angezeigt. Google will mit der Neuerung dazu beitragen, die gefährliche Nutzung von Smartphones während der Fahrt einzudämmen.

Weiteres Feature für Mai angekündigt

Als nächste Neuerung hat Google für Maps die Erweiterung Live View für Innenräume angekündigt. Das Programm soll es ermöglichen, sich in Gebäuden wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Einkaufszentren besser zurechtzufinden. Dafür wird die Kamera des Handys genutzt, um sich in der Umgebung umzuschauen. Auf dem Bildschirm wird dann angezeigt, in welcher Richtung sich etwa ein Ticket-Schalter, Geldautomat oder eine Rolltreppe befindet.

"Live View für Innenräume wird in den kommenden Monaten für Android und iOS für eine Reihe von Flughäfen, Einkaufszentren und Bahnhöfen in Tokio und Zürich verfügbar sein. Es ist bereits jetzt für ausgewählte Einkaufszentren in den USA, unter anderem Chicago, Los Angeles, San Francisco und Seattle verfügbar, weitere sind in Planung", heißt es im Google-Blog.

Laut Chip soll die Erweiterung schon ab Mai auch in Deutschland verfügbar sein. Nutzer dürfen sich außerdem noch auf viele weitere spannende Neuerungen freuen. Google gab in seinem Blog bekannt, dass in diesem Jahr 100 KI-gestützte Verbesserungen für Google Maps eingeführt werden sollen.

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