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Mittelmeer-Konflikt: Athen will Sanktionen gegen die Türkei fordern

·Lesedauer: 1 Min.

ATHEN (dpa-AFX) - Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis will beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel Sanktionen gegen die Türkei einfordern. Dies sei eine Konsequenz der erneuten Provokationen seitens Ankara, erklärte Regierungssprecher Stelios Petsas im griechischen Fernsehsender Skai am Mittwoch. Die erneute Entsendung des türkischen Forschungsschiffes "Oruc Reis" in das Seegebiet südlich der griechischen Inseln Kastelorizo und Rhodos sei "eine ernste Eskalation".

Die EU hat wiederholt der Türkei mit Sanktionen gedroht, sollten die Erkundungsfahrten der "Oruc Reis" in dem Gebiet andauern. Ankara hat

- gegen internationales Seerecht - erklärt, die griechischen Inseln

Kreta, Rhodos und kleinere Eilande hätten keinen Anspruch auf Ausschließliche Wirtschaftszonen (AWZ) und die Seegebiete außerhalb der Sechs-Meilen-Zone südlich dieser Inseln seien türkisches Seegebiet. Griechenland und die Türkei hatten unter Vermittlung Berlins Sondierungsgespräche zu diesem Streit vereinbart.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte sich am Dienstag in Athen enttäuscht über die Haltung der Türkei geäußert, die trotz anderer Vereinbarungen erneut das Forschungsschiff in Richtung Kastelorizo geschickt hat. "Darüber sind wir außerordentlich entsetzt", sagte Maas. Diese Aktion mache zumindest in absehbarer Zeit einen Dialog nicht möglich, fügte er hinzu.