Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.795,85
    +101,34 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.776,81
    +19,76 (+0,53%)
     
  • Dow Jones 30

    33.761,05
    +424,38 (+1,27%)
     
  • Gold

    1.818,90
    +11,70 (+0,65%)
     
  • EUR/USD

    1,0257
    -0,0068 (-0,6565%)
     
  • BTC-EUR

    23.816,34
    +83,91 (+0,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    574,64
    +3,36 (+0,59%)
     
  • Öl (Brent)

    91,88
    -2,46 (-2,61%)
     
  • MDAX

    27.907,48
    +11,32 (+0,04%)
     
  • TecDAX

    3.192,17
    -1,93 (-0,06%)
     
  • SDAX

    13.229,37
    +32,71 (+0,25%)
     
  • Nikkei 225

    28.546,98
    +727,65 (+2,62%)
     
  • FTSE 100

    7.500,89
    +34,98 (+0,47%)
     
  • CAC 40

    6.553,86
    +9,19 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.047,19
    +267,27 (+2,09%)
     

Milchpreise geraten in Bewegung: Aldi erhöht Preise

MÜLHEIM/RUHR (dpa-AFX) - Die Milchpreise in Deutschland geraten wieder in Bewegung. Der Discounter Aldi erhöhte am Freitag den Preis für einen Liter Vollmilch der Eigenmarke Milsani um 17 Cent auf 1,09 Euro, wie eine Unternehmenssprecherin im Namen von Aldi Nord und Aldi Süd mitteilte. Der Preis für einen Liter Biomilch mit 1,5 Prozent Fett stieg gar um 54 Cent auf 1,59 Euro. Bio Vollmilch der Eigenmarke Gut Bio kostet bei dem Discounter künftig 1,69 Euro pro Liter.

Aldi müsse die gestiegenen Kosten weitergeben, hieß es. Entspanne sich die Situation am Markt wieder, so werde man Preisvorteile umgehend in den Verkaufspreisen berücksichtigen. Der Schritt von Aldi dürfte auch Auswirkungen auf große Teile des übrigen Handels haben. Denn nach wie vor orientieren sich viele Wettbewerber gerade im Preiseinstiegsbereich an dem Erfinder des Discounts.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka kündigte bereits an: "Auch wir werden die Preise für einige Milch- und Molkereiprodukte in den kommenden Tagen an die neue Marktsituation anpassen. In welcher Höhe, steht aktuell noch nicht fest und kann je nach Produkt unterschiedlich sein."

Die Landwirte und die Milchindustrie klagten zuletzt wiederholt über die massiv gestiegenen Kosten für Energie, Futter und Düngemittel und begründeten damit die Forderungen nach höheren Preisen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.