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Maschmeyer-Fonds und Personio investieren in Circula nach neuer Strategie

Mit neuer Strategier und neuem Kapital ins neue Jahr: Das Team vom Berliner Startup Circula.
Mit neuer Strategier und neuem Kapital ins neue Jahr: Das Team vom Berliner Startup Circula.

Reisekostenabrechnungen leicht gemacht: Das ist die Idee hinter dem Berliner Startup Circula. Als Nikolai Skatchkov und Roman Leicht ihr Unternehmen vor fünf Jahren starteten, hatten sie kleine und mittlere Firmen als Zielgruppen für ihr Produkt anvisiert.

Allerdings machte ihnen die Coronakrise einen Strich durch die (Ab-)Rechnungen: weniger Mitarbeiter reisten und Circula durchlebte einige denkbar schwierige Jahre.

Jetzt bekommt die Firma eine Finanzspritze, bei der es sich laut Finance Forward um mehr als zehn Millionen Euro handeln soll. An der Spitze der Runde sitzt Alstin Capital, die Beteiligungsfirma Carsten Maschmeyers. Durch den Deal besitzt der Fonds des Milliardärs einen Anteil von zehn Prozent an Circula. Maschmeyer ist über Alstin auch bei Pliant investiert, einem Anbieter für Firmenkreditkarten aus Berlin, der mit Circula kooperiert.

Außerdem zog beim Circula-Investment das Münchner HR-Startup Personio mit. Personio wurde 2015 von Hanno Renner gegründet und zählt zu den großen Hoffnungen in der deutschen Startup-Szene.

Während andere Startups mit ähnlichem Geschäftsmodell, wie beispielsweise Voya, in den letzten Jahren in die Insolvenz gerieten, baute Circula sein Geschäftsmodell aus. Statt sich nur auf Startups und kleinere Unternehmen zu fokussieren, sollen laut Medienberichten auch nun auch größere Firmen zur Kundschaft gehören und weitere Spesen-Abrechnungen integriert worden sein.

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