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Luisa Neubauer kritisiert COP-Ankündigungen als unzureichend

·Lesedauer: 1 Min.

GLASGOW (dpa-AFX) - Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat den bisherigen Beschlüssen der Weltklimakonferenz in Glasgow ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Nichts davon entspricht dem Zeitdruck und dem humanitären Druck, unter dem wir stehen", sagte die 25-Jährige am Freitag in Glasgow. Man dürfe den Erfolg der COP26 nicht daran messen, ob er besser sei als jener vorheriger Klimakonferenzen - sondern daran, was wissenschaftlich notwendig sei. Außerdem kritisierte sie "Greenwashing"-Ankündigungen des britischen Gastgebers.

Neubauer verteidigte ihre schwedische Fridays-for-Future-Mitstreiterin Greta Thunberg, die den Gipfel bereits lange vor seinem Ende als gescheitert ansah. "Dass man im Jahr 2021 auf den Tisch haut, wo es draußen brennt und brodelt, ist zu erwarten. Alles andere fände ich ehrlich gesagt merkwürdig."

Die Aktivistin, die auch Grünen-Mitglied ist, appellierte an die reichen Industriestaaten, ihre Zusagen zu umstrittenen Klima-Geldern für ärmere Staaten zu erhöhen. "Der Vertrauensverlust steht definitiv auf der Kippe, dabei ist das die Grundlage für alles, was wir hier machen", sagte Neubauer mit Blick auf die Verhandlungen.

Die Verhandlungen von rund 200 Staaten, die eigentlich am Freitag enden sollten, waren zuletzt bei besonders strittige Punkte ins Stocken geraten. Am Ende sollte ein möglichst ehrgeiziger Text verabschiedet werden, der das angestrebte Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad im Rahmen des Möglichen hält.

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