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Lufthansa stellt Flug von Nürnberg nach München ein: Auf welchen Strecken die Airline weitere Streichungen sinnvoll findet – und auf welchen nicht

·Lesedauer: 11 Min.
Vom Nürnberger Flughafen aus wird die Lufthansa künftig nicht mehr nach München fliegen.
Vom Nürnberger Flughafen aus wird die Lufthansa künftig nicht mehr nach München fliegen.

Lufthansa: Pauschales Verbot innerdeutscher Flüge würde Problem nur verlagern

Flugreisende aus Nürnberg und Umgebung müssen künftig mit der Bahn oder dem Auto an den Münchener Flughafen fahren: Die Flugverbindung zwischen Nürnberg und München wurde eingestellt. Das könnte eine Blaupause sein für weitere Flugstreichungen innerhalb Deutschlands: Die 150 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und München stand in der Kritik wegen der hohen Umweltbelastung.

In ihrem jüngsten Politikbrief erinnert die Lufthansa daran, dass das nicht die erste Ultrakurzstrecke ist, die sie einstellt. So wurden schon Flüge zwischen Hamburg & Berlin, Berlin & Nürnberg und zwischen Köln & Frankfurt eingestellt. Alles Strecken, auf denen es inzwischen gute Bahnverbindungen gibt. Im Politikbrief heißt es: "Nur wenn die Bahn konkurrenzfähig ist, können Kurzstreckenflüge reduziert oder eingestellt werden" – und weiter: "Im deutschen Punkt-zu-Punkt-Verkehr wird vor allem auf längeren Strecken geflogen. Hier bleibt das Flugzeug wichtig."

Bis zu zwei Drittel der Lufthansa-Passagiere, die innerhalb Deutschlands fliegen, steigen an den Flughäfen Frankfurt und München um und fliegen interkontinental weiter. Ein pauschales Verbot innerdeutscher Flüge sei absurd, so die Lufthansa, denn dann würden die Passagiere auf ausländische Flughäfen wie Istanbul, Dubai oder Paris ausweichen.

American Airlines holt Piloten aus dem Urlaub zurück

Wieder blicken wir in die USA, weil es hilft, zu verstehen, was auch auf die europäische Luftfahrt zukommen könnte: Die nach Passagieren zweitgrößte Airline der USA, Delta Air Lines, plant, mehr als tausend Piloten einzustellen. In einer Mitteilung an seine Mitarbeiter kündigte eine Führungskraft von Delta an, das Flugvolumen innerhalb der USA werde noch in diesem Monat wieder auf das Vor-Corona-Niveau steigen.

Eine andere Meldung zeigt ebenfalls auf, dass es der US-amerikanischen Luftfahrt wieder gut geht, fast schon wieder zu gut: Die drittgrößte Airline der USA, American Airlines, hat angekündigt, ein Prozent der Flüge für Juli wieder zu streichen. Grund: Wegen personeller Engpässe und dem derzeit schlechten Wetter könnte die Airline den starken Anstieg der Reise-Nachfrage nicht bewältigen. Um Abhilfe zu schaffen, will die Airline jetzt Piloten aus dem Urlaub zurückholen und deren Lizenzen so schnell wie möglich auffrischen.

Warum sich der Luftverkehr in den USA so viel schneller erholt, erklären wir euch übrigens hier.

Stellt wieder Piloten ein: Die amerikanische Delta Air Lines.
Stellt wieder Piloten ein: Die amerikanische Delta Air Lines.

Einreise fast wie vor Corona: Test oder Impfung auf Mallorca nicht mehr nötig

Ohne Corona-Test oder Impfung einreisen: Das ist seit heute möglich auf der Balearen-Insel Mallorca. Das Gesundheitsministerium in Madrid teilte mit, dass es 14 der 16 deutschen Bundesländer von der spanischen Liste der Risikogebiete gestrichen hat. Ausgenommen von dieser Regel sind vorerst das Saarland und Baden-Württemberg. Habt ihr dort euren Wohnsitz, müsst ihr weiterhin einen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über den vollständigen Impfschutz bei der Einreise vorlegen. Die Behörden akzeptieren auch den kostenlosen Bürger-Schnelltest.

Ihr müsst also seit heute nur noch vor dem Flug ein digitales Formular ausfüllen und den dort erzeugten QR-Code bei der Einreise vorzeigen. Die Regel ist vorerst befristet auf eine Woche, also bis Sonntag, 27. Juni.

Mallorca ist als Reiseziel so beliebt, dass die Lufthansa angekündigt hat, die Insel an bestimmten Tagen in den Sommerferien aus Frankfurt und München mit einem Langstrecken-Flugzeug anzufliegen. Aus Frankfurt soll eine Boeing 747 zum Einsatz kommen, aus München ein Airbus A350.

Sommerferien auf Mallorca? Das geht seit Montag auch ohne Corona-Test.
Sommerferien auf Mallorca? Das geht seit Montag auch ohne Corona-Test.

Lufthansas neuer Ferienflieger „Eurowings Discover“ bekommt Zulassung

Schon lange plant die Lufthansa, mit einer neuen Airline touristische Ziele zu erschließen. Gestern hat die Lufthansa-Tochter „Eurowings Discover“ die notwendige Flugbetriebsgenehmigung vom Luftfahrt-Bundesamt bekommen, teilte die Airline mit.

Große Freude herrscht in der Lufthansa-Zentrale in Frankfurt am Main, nachdem der Start der Airline mehrmals verschoben wurde. Wolfgang Raebiger, Chef von Discover, sagte in einer offiziellen Mitteilung: „Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können. Menschen können endlich wieder reisen und wir sind startklar, um sie zu den schönsten Reisezielen der Welt zu fliegen.“

Am 24. Juli geht es los: Vom Frankfurter Flughafen aus fliegt die Airline mit dem Kürzel „4Y“ nach Mombasa, der zweitgrößten Stadt Kenias, mit Weiterflug nach Sansibar. Ab August geht es nach Punta Cana und Windhuk, ab Oktober sollen Las Vegas und Mauritius dazukommen.

Die Farbgebung der Airline orientiert sich stark an der Lufthansa-Tochter Eurowings.
Die Farbgebung der Airline orientiert sich stark an der Lufthansa-Tochter Eurowings.

Easyjet: Noch mehr Flüge von Berlin nach Mallorca

Der britische Billigflieger Easyjet wird kurzfristig Flugzeuge von Großbritannien nach Berlin verlagern. Das hat die Airline gegenüber "The Independent" bestätigt. Grund dafür sind Reisebeschränkungen, die verschiedene europäische Länder für Reisen nach Großbritannien verhängt hat als Reaktion auf die sich dort ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus.

"Europa zeigt, dass sicheres Reisen möglich ist und lockert die Reisebeschränkungen. Wir raten weiterhin der britischen Regierung, alles dafür zu tun, das auch wieder zu ermöglichen", sagte ein Easyjet-Sprecher gegenüber "The Independent". Großbritannien hatte zum Beispiel vor wenigen Wochen Portugal wieder auf die Liste der Risikogebiete gesetzt. Rückkehrer müssen demnach zehn Tage lang in Quarantäne und mehrere PCR-Tests machen.

Die meisten Flugzeuge sollen nach Mallorca fliegen. An manchen Tagen bietet Easyjet vier Nonstop-Flüge vom Flughafen BER nach Mallorca an.

Easyjet verlagert Flugzeuge von Großbritannien an den Flughafen BER.
Easyjet verlagert Flugzeuge von Großbritannien an den Flughafen BER.

KLM hofft auf baldigen Aufschwung im Sommer

Die niederländische Airline „KLM Royal Dutch Airlines“ geht von einem starken Sommer aus. Dabei gehen die Planungen sogar so weit, dass die Fluggesellschaft schon in diesem Sommer all jene Ziele wieder anfliegen will, die sie vor der Pandemie auf dem Flugplan stehen hatte. Das erklärte KLM-Chef Pieter Elbers der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ).

Er verweist auf die positive Entwicklung in den USA: Dort könne man sehen, „dass die Nachfrage zurückkehrt, wenn die Impfungen voranschreiten.“ Auch in Europa sei die Entwicklung nicht umkehrbar. Schon heute biete die KLM der SZ zufolge rund 90 Prozent der Ziele an, die sie vor der Pandemie angeflogen ist – allerdings nur mit etwa 50 Prozent der sonstigen Sitzkapazität.

KLM-Chef Elbers setzt auf ein starkes Langstrecken-Geschäft im Sommer. Würde die USA in den nächsten Wochen öffnen, könne man optimistisch für den Herbst sein.

Optimistischer Blick Richtung Sommer: Pieter Elbers, Chef der niederländischen Airline „KLM“.
Optimistischer Blick Richtung Sommer: Pieter Elbers, Chef der niederländischen Airline „KLM“.

US-Flughäfen: Millionen-Rekord als Zeichen der Hoffnung

Die europäische Luftfahrt schielt neidisch in die USA: Dort sind vergangenen Freitag zum ersten Mal seit Beginn der weltweiten Reiseeinschränkungen durch Corona zwei Millionen Passagiere an einem einzigen Tag an den amerikanischen Flughäfen abgeflogen.

Das gab die amerikanische "Transportation Security Administration" (TSA) bekannt, die für die Sicherheitskontrollen zuständig ist. Die Zwei-Millionen-Marke entspricht immerhin wieder 74 Prozent der Zahl der Passagiere am gleichen Tag zwei Jahre zuvor, also vor Corona.

Einen Rekordwert gab es auch in Deutschland: Die Zahl der Fluggäste am Frankfurter Flughafen überschritt im Mai erstmals die Millionen-Marke – knapp 1,25 Millionen Menschen sind in Frankfurt am Main im Mai abgeflogen.

Warum sich die Luftfahrt in den USA schneller erholt als in Deutschland, erklärt euch ein Experte hier.

Langsam – ganz langsam – wird es voller am Frankfurter Flughafen, hier Terminal 2, das vor zwei Wochen wieder eröffnet hat.
Langsam – ganz langsam – wird es voller am Frankfurter Flughafen, hier Terminal 2, das vor zwei Wochen wieder eröffnet hat.

Europas Airline-Chefs erhöhen den Druck auf die EU, die Reisebeschränkungen aufzuheben

Einreisebeschränkungen aufheben, Grenzen öffnen: Das forderten die Chefs der europäischen Airlines bei einem virtuellen Gipfeltreffen des Verbands "Airlines for Europe", kurz A4E, am gestrigen Donnerstag. Der Organisation gehören unter anderem Lufthansa, TUI, AirFrance/KLM, Easyjet und Ryanair an.

Die Airline-Chefs riefen die Regierungen der EU dazu auf, angesichts der steigenden Impfquoten die Grenzen zu öffnen und damit die Reisefreiheit wiederherzustellen.

Ständiges Testen und Quarantäne dürften nicht die "neue Normalität" werden", sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren, der in diesem Jahr den Vorsitz bei A4E hat. "Wir sind davon überzeugt, dass es jetzt an der Zeit ist, dass Europa sich wieder vollständig öffnet. Dadurch wird sich nicht nur die Luftfahrt, sondern auch die gesamte europäische Wirtschaft erholen. Das wird den Bürgern zugute kommen, die sich danach sehen, in den Urlaub zu fliegen und Familie und Freunde zu besuchen."

Easyjet-Chef Johan Lundgren fordert, dass die europäischen Länder ihre Grenzen wieder öffnen.
Easyjet-Chef Johan Lundgren fordert, dass die europäischen Länder ihre Grenzen wieder öffnen.

Condor-Chef Teckentrup erwartet rosige Zukunft

Condor-Chef Ralf Teckentrup blickt nach der erfolgreichen Übernahme durch den Investor "Attestor" optimistisch in die Zukunft. In einem Interview mit dem Branchen-Portal "FVW" erzählt er von seinem Traum, im Oktober oder November wieder Stellenanzeigen schalten zu können, "weil wir zu wenig Leute haben".

Wenn die Entwicklung so weitergehe, erwarte er ein "fantastisches Winterhalbjahr". Ansteuern will Condor dann hauptsächlich die Balearen, Kanaren, Griechenland, Cancun und die Karibik. Und das mit einer modernen Langstreckenflotte: Alle 16 Flugzeuge sollen perspektivisch ausgetauscht werden.

Angesprochen auf drohende Überkapazitäten sagt Teckentrup: "In der Pandemie sind alle Airlines ärmer geworden. Die Verschuldung ist bei allen immens gewachsen. Und wir spüren alle den Druck, Geld zu verdienen. Das funktioniert nicht auf jeder Strecke. Wir müssen daher leider immer wieder Kapazitäten anpassen. Denn es macht keinen Sinn, Geld zu vernichten."

Condor-Chef Ralf Teckentrup hat letztes Jahr mit seiner Flotte noch Schutzmasken transportiert; jetzt hofft er auf die Urlaubssaison.
Condor-Chef Ralf Teckentrup hat letztes Jahr mit seiner Flotte noch Schutzmasken transportiert; jetzt hofft er auf die Urlaubssaison.

Flughafen München verzeichnet steigende Nachfrage nach Flugreisen – Terminal 1 öffnet wieder

Nachdem der Frankfurter Flughafen ein weiteres Terminal wieder in Betrieb genommen hat, folgt jetzt der Flughafen München: Am Montag, 23. Juni will er sein seit Dezember stillgelegtes Terminal 1 wieder in Betrieb nehmen. "Wir sehen jetzt eindeutig wieder mehr Leben an unserem Airport", erklärte Flughafenchef Jost Lammers in einer Mitteilung des Flughafens.

Aufgrund der jüngsten Lockerungen der pandemiebedingten Beschränkungen wächst auch das Gastronomie- und Einzelhandelsangebot am Flughafen: Viele Restaurants haben auch ihre Innenbereiche wieder geöffnet.

Ähnlich wie am Frankfurter Flughafen vor gut zehn Tagen machen sich auch in München die ersten geplanten Flüge auf den Weg zu Urlaubszielen: Am frühen Morgen sind zwei Flüge von "Tuifly" geplant mit Kurs auf die griechischen Inseln Kos und Rhodos.

Noch befindet sich Absperrband im Terminal 1 am Münchener Flughafen; ab dem 23. Juni soll von dort wieder geflogen werden.
Noch befindet sich Absperrband im Terminal 1 am Münchener Flughafen; ab dem 23. Juni soll von dort wieder geflogen werden.

Weniger Geschäftsreisen: HSBC rät Lufthansa & Co. zu größerer Premium Economy Class

Erst 2014 hat die Lufthansa eine neue Klasse zwischen Economy und Business Class eingeführt: die Premium Economy Class. Jetzt könnte sie ihr und anderen Airlines aus der Krise helfen.

Das jedenfalls schlagen Analysten der britischen HSBC-Bank vor. Sie warnen die europäischen Airlines laut einem Bericht des Portals "Flightglobal" vor sinkenden Einnahmen durch Geschäftsreisende in der Business Class. Entsprechend lautet ihre Empfehlung, die Premium Economy Class auszubauen. Das würde zwar einerseits die Einnahmen schmälern, könne andererseits aber auch Kosten senken und die Umweltbilanz der Flugzeuge verbessern. Außerdem sei die Marge der Premium Economy Class bei allen Airlines höher als die der Economy Class.

Als Risiken nennt die HSBC-Bank die hohen Kosten für den Umbau von Langstreckenflugzeugen und einen womöglich negativen Marketing-Effekt angesichts des Prestige von höheren Klassen wie der First Class.

Die Premium Economy Class wurde 2014 bei Lufthansa eingeführt.
Die Premium Economy Class wurde 2014 bei Lufthansa eingeführt.

Kurzstrecke: A380-Experience zwischen Dubai und Bahrain

„Die Flugzeit beträgt heute voraussichtlich 55 Minuten“ – so könnte übersetzt die Ansage des Fluges EK839 lauten, der im Moment täglich um 15.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Dubai (DXB) abhebt.

Das Besondere: Der Kurzstrecken-Flug wird mit einem Airbus A380 durchgeführt, der derzeit größten Passagiermaschine der Welt. Durch die Corona-Pandemie haben viele Airlines ihre A380-Maschinen stillgelegt – zu schwer ist es im Moment, die mehr als 500 Sitzplätze voll zu bekommen.

Tickets für einen One-Way-Flug gibt es in der Economy Class umgerechnet ab etwa 130 Euro. Die Airline reicht euch für diesen Flug nach eigenen Angaben ein Roggen-Sandwich mit Mozzarella und sonnengetrockneten Tomaten.

Wer mit dem Airbus A380 fliegen will, muss sich im Moment gut vorbereiten – eine Gelegenheit bietet sich auf der Strecke von Dubai nach Bahrain.
Wer mit dem Airbus A380 fliegen will, muss sich im Moment gut vorbereiten – eine Gelegenheit bietet sich auf der Strecke von Dubai nach Bahrain.

Condor will künftig mit einer modernen Langstreckenflotte durchstarten

Der Krimi um die deutsche Airline Condor könnte bald ein Ende finden. Der neue Mehrheitseigner "Attestor", ein Londoner Finanzinvestor, rechnet mit einem Abschluss Anfang Juli. Das berichtete die "Wirtschaftswoche" exklusiv. "Attestor" will 51 Prozent der Anteile an Condor übernehmen, sowie frisches Kapital in Höhe von 200 Millionen Euro einbringen.

Für Urlauber besonders interessant: Mit weiteren 250 Millionen Euro will "Attestor" die in die Jahre gekommene Langstreckenflotte modernisieren. Condor ist zu touristischen Destinationen wie Cancun, Las Vegas und Punta Cana mit 16 Flugzeugen des Typs Boeing 767 unterwegs. Die Flugzeuge sind im Schnitt etwa 25 Jahre alt.

Ein Flugzeug von Condor landet auf dem Flughafen Frankfurt am Main.
Ein Flugzeug von Condor landet auf dem Flughafen Frankfurt am Main.

Lufthansa plant wieder mehr Langstrecken ab München

Die Lufthansa will am Flughafen "Franz Josef Strauß" in München wieder mehr Langstrecken-Flugzeuge einsetzen. Coronabedingt fliegt Lufthansa im Moment von München nur nach Newark, Chicago, Los Angeles, Denver und Seoul. Geplant seien für Juli zusätzlich Flüge nach Boston, New York (JFK), Charlotte und Vancouver. Im August sollen Tokio, Washington, Shanghai und Osaka dazukommen. Das berichtet das Portal "Airliners" und beruft sich auf eine Lufthansa-Sprecherin.

Zwischenzeitlich ist Lufthansa alle ihre Langstrecken aus Deutschland von und nach Frankfurt geflogen. Deshalb ist der eigentlich in München stationierte Airbus A350 nach Frankfurt transferiert worden. Laut "Airliners" will Lufthansa das modernste Flugzeug ihrer Passagierflotte perspektivisch wieder vollständig nach München zurückbringen.

Der Airbus A350 ist das modernste Flugzeug in der Lufthansa-Flotte.
Der Airbus A350 ist das modernste Flugzeug in der Lufthansa-Flotte.

Eurowings plant Mallorca-Shuttle mit 300 Flügen pro Woche

300 Mal pro Woche will Eurowings im Sommer nach Palma de Mallorca fliegen. Das kündigte Jens Bischof, CEO der Lufthansa-Tochter "Eurowings", in einem Interview der Fachzeitung "Touristik Aktuell" an. Mallorca sei das "Topziel des Jahres".

Dass es mit den Buchungen bergauf gehe, belegt er anhand zweier Zahlen: So habe Eurowings 2019 an guten Tagen rund 80.000 Buchungen pro Tag verzeichnet; jetzt seien es schon wieder über 50.000. Im Moment fliegt Eurowings mit 45 Maschinen; im Sommer sollen es mehr als 80 werden.

Eurowings plant, Mallorca im Sommer 300 mal pro Woche von 24 Flughäfen in Europa anzufliegen – unter anderem aus Stuttgart.
Eurowings plant, Mallorca im Sommer 300 mal pro Woche von 24 Flughäfen in Europa anzufliegen – unter anderem aus Stuttgart.

Frankfurter Flughafen nimmt Terminal 2 wieder in Betrieb

Die X3 4262 und die X3 2128 sind die Flugnummern der Hoffnung für die Airline-Branche: Nach einer coronabedingten Auszeit von 14 Monaten ist heute das Terminal 2 am größten deutschen Verkehrsflughafen in Frankfurt am Main wieder in Betrieb gegangen.

Ebenso symbolisch: Die ersten beiden Flüge mit zwei Boeing 737 von TUIfly gingen nach Rhodos (Griechenland) und Palma de Mallorca – ein Zeichen dafür, dass der Tourismus weit vor den Geschäftsreisen wieder losgehen wird. Die Besucherterrasse für Flugzeugfans will der Flughafenbetreiber im August öffnen.

Der Flugverkehr nimmt wieder zu: Anfang Juni eröffnete das Terminal 2 am Frankfurter Flughafen mit zwei Boeing 737-Flügen nach Mallorca und Griechenland.
Der Flugverkehr nimmt wieder zu: Anfang Juni eröffnete das Terminal 2 am Frankfurter Flughafen mit zwei Boeing 737-Flügen nach Mallorca und Griechenland.
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