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Luftfahrtindustrie-Präsident erneuert Kritik an Einreisebestimmungen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Dirk Hoke, hat die Kritik der Branche an den für Oktober geplanten neuen Reisebestimmungen erneuert. "Wenn Bund und Länder das erfolgreiche Testen durch eine pauschale Quarantänepflicht ersetzen, dann kommt das einer Stilllegung des Flugbetriebs gleich", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Sie sehen ja, in welchem Zustand die Airlines heute schon sind. Dann wird sich das noch mal verschärfen, und wir müssen damit rechnen, dass die Auswirkungen auf die Luft- und Raumfahrtindustrie als Konsequenz auch entsprechend schwer sind."

Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten ab Mitte Oktober mindestens fünf Tage in Quarantäne begeben müssen. Zudem sollen sich nach Deutschland einreisende Passagiere über ein Online-Portal anmelden. Wer das versäumt, dem drohen Bußgelder. "Wir verstehen auch nicht die Verhältnismäßigkeit", sagte Hoke. Inzwischen stünden ausreichend Schnelltests zur Verfügung, bei denen man schon nach ein oder zwei Stunden ein Ergebnis habe.

Die Corona-Krise und der deshalb einbrechende Reiseverkehr hat die Luftfahrtgesellschaften in eine schwere Krise gerissen. Die Nachfrage bei Flugzeugbauern wie Airbus <NL0000235190> brach entsprechend ein. Dass die Branche schon vor Corona vor Problemen gestanden habe, glaubt Hoke nicht. Damals sei es eher um einen technologisch bedingten Wandel der Nachfrage weg von großvolumigen Flugzeugen hin zu kleineren gegangen. Statt vier Turbinen sollten auch mit Blick auf die Klimadiskussion zunehmend Flugzeuge mit zwei Düsenstrahlern zum Einsatz kommen.