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Krypto-Hedgefonds sucht Schweizer Bank - wegen Silvergate

(Bloomberg) -- Mit der Sorge um das Überleben der Silvergate Capital Corp. schaut sich ein Krypto-Hedgefonds, der 400 Millionen Dollar verwaltet, in der Schweiz nach Banken um, die den bisherigen Partner im Zahlungsgeschäft ersetzen können.

Weitere Artikel von Bloomberg auf Deutsch:

Digital Asset Capital Management nutzte das Silvergate-Netzwerk rund um die Uhr und in Echtzeit, um Gelder zur Börse Coinbase Global Inc. und von ihr weg zu transferieren. Wie Crypto.com und Gemini lässt Coinbase jedch keine Zahlungen über Silvergate mehr zu und hat auch den Mitteltransfer über die Bank gestoppt.

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“Es gibt einige Banken, die Krypto-Transaktionen abwickeln, doch im Gegensatz zu Silvergate sind sie nicht auf Krypto spezialisiert”, sagte Richard Galvin, Mitbegründer von Digital Asset Capital Management, am Freitag im Interview mit Bloomberg News. “Es könnte einige Zeit dauern, einen Bankpartner zu finden. Wir sprechen mit einigen Schweizer Banken.”

Die Bedenken bezüglich Silvergate machten es schwieriger, Geld an Kryptobörsen zu überweisen, so Galvin. Transfers könnten zudem länger dauern, da das Silvergate-Netzwerk extrem schnelle Transaktionen zwischen Konten, Börsen und außerbörslichen Handelsplätzen ermöglicht habe.

Silvergate sieht die Fortführung ihrer Geschäftstätigkeit durch Verluste bedroht, die unter anderem im Zusammenhang mit dem Wertpapierportfolio entstanden sind. Die Probleme der Bank sind die jüngste Folge der Pleite der Kryptobörse FTX im November. Der Zusammenbruch des Digitalwährungsimperiums von Sam Bankman-Fried löste beim Institut einen Bankrun aus, da FTX ein wichtiger Kunde von Silvergate war.

“Wir haben bereits proaktiv Schritte unternommen, um unsere Einlagen bei Silvergate zu reduzieren und neue Banker zu finden”, so Galvin.

In der Schweiz gehören die Sygnum Bank AG und die SEBA Bank AG zu denen Instituten, die mit Kunden aus dem Kryptosektor zusammearbeiten. Andere im Sektor namhafte Akteure sind die Deltec Bank & Trust Ltd. und die Capital Union Bank auf den Bahamas.

In den USA setzten einige kleinere Banken auf den Digitalwährungs-Sektor, um schnell ihre Einlagen zu steigern und Quellen der Gratis-Finanzierung zu erschließen. Die FTX-Implosion hat jedoch ein Umdenken ausgelöst. Die New Yorker Signature Bank zum Beispiel kündigte im Dezember an, sich von bis zu 10 Milliarden Dollar an Einlagen von Kunden aus dem Kryptobereich trennen zu wollen.

“Wir glauben an die Diversifizierung unserer Risiken und haben eine Reihe von Bankpartnern”, sagte Galvin aus Sydney.

Überschrift des Artikels im Original:Crypto Hedge Fund Looks to Swiss Banks After Silvergate Exodus

©2023 Bloomberg L.P.