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Kremlchef wirft Ausland Einmischung in Belarus vor

·Lesedauer: 1 Min.

MINSK/MOSKAU (dpa-AFX) - In dem seit Monaten andauernden Machtkampf in Belarus (Weißrussland) wirft Kremlchef Wladimir Putin dem Ausland eine Unterstützung der Opposition vor. "Aus dem Ausland kommt nie etwas Gutes", sagte der russische Präsident bei seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Moskau. "Was wir jetzt sehen, ist eine Einmischung." Die Opposition werde politisch und finanziell unterstützt. "Es ist notwendig, dem belarussischen Volk die Möglichkeit zu geben, seine Probleme selbst zu lösen", sagte Putin.

Russland stört sich schon lange an den zunehmenden Sanktionen der EU gegen Belarus und hält diese für eine unrechtmäßige Einflussnahme auf die inneren Angelegenheiten. Hintergrund ist die Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten, die bei Protesten den Rücktritt von Machthaber Alexander Lukaschenko fordern. Seit Mitte August sind bereits mehr als 30 000 Menschen festgenommen worden.

Die EU erkennt Lukaschenko nicht mehr als rechtmäßiges Staatsoberhaupt an. Der 66-Jährige hatte sich nach der umstrittenen Präsidentenwahl am 9. August mit 80,1 Prozent der Stimmen für eine sechste Amtszeit bestätigen lassen. Putin hatte Lukaschenko zugesichert, Truppen des russischen Innenministeriums bei einer Eskalation der Lage ins Nachbarland zu schicken.

Unterdessen zeigte sich Papst Franziskus erneut besorgt über die Lage in Belarus. Das ließ er am Donnerstag über seinen Sonderbeauftragten, Monsignore Claudio Gugerotti, bei einem Treffen mit Lukaschenko ausrichten. Er habe "die Besorgnis und Sorge des Heiligen Vaters zum Ausdruck gebracht", sagte Gugerotti. Lukaschenko hingegen benutzte die Bilder mit dem Gast, um zu zeigen, dass er nicht so isoliert ist, wie die Opposition behauptet.