Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.879,33
    -96,67 (-0,69%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.685,28
    -20,71 (-0,56%)
     
  • Dow Jones 30

    31.540,81
    -421,05 (-1,32%)
     
  • Gold

    1.773,40
    -24,50 (-1,36%)
     
  • EUR/USD

    1,2232
    +0,0064 (+0,5260%)
     
  • BTC-EUR

    40.756,69
    -126,05 (-0,31%)
     
  • CMC Crypto 200

    996,89
    +2,23 (+0,22%)
     
  • Öl (Brent)

    63,53
    +0,31 (+0,49%)
     
  • MDAX

    31.640,86
    -117,81 (-0,37%)
     
  • TecDAX

    3.368,22
    +0,91 (+0,03%)
     
  • SDAX

    15.267,00
    -16,16 (-0,11%)
     
  • Nikkei 225

    30.168,27
    +496,57 (+1,67%)
     
  • FTSE 100

    6.651,96
    -7,01 (-0,11%)
     
  • CAC 40

    5.783,89
    -14,09 (-0,24%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.204,21
    -393,76 (-2,90%)
     

Kramp-Karrenbauer ruft CDU zu Geschlossenheit auf

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Partei dazu aufgerufen, nach der Neuwahl eines Vorsitzenden Geschlossenheit zu wahren. "Unterstützen wir geschlossen den neuen Vorsitzenden der CDU", sagte sie am Freitagabend am Ende ihrer nur rund 15-minütigen Rede auf dem rein digitalen Bundesparteitag der Christdemokraten. "Stehen wir zusammen ein für eine moderne und offene CDU, für eine Union, die zusammenhält, für eine CDU, die so eng mit den Menschen vor Ort verbunden ist wie keine andere Partei."

Kramp-Karrenbauer verteidigte erneut ihre Entscheidung, den Parteivorsitz nur zwei Jahre nach ihrer Wahl wieder abzugeben: "Dieser Schritt war schwer. Aber er war reiflich überlegt und er war richtig". Im Februar 2020 habe sie nach den Ereignissen in Thüringen gespürt, "dass ich als Parteivorsitzende nicht mehr genügend Autorität und Unterstützung hatte, um unsere Partei unbeschadet durch diese schwierige Phase zu bringen". Deshalb habe sie sich entschieden, nicht als Kanzlerkandidatin anzutreten und den Weg für einen neuen Vorsitzenden frei zu machen.

Im Februar 2020 erschütterte eine Regierungskrise in Thüringen auch die Bundespolitik. Die Krise wurde ausgelöst durch die Wahl von Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten mit Stimmen von AfD, CDU und FDP. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde damit ein Ministerpräsident mit Stimmen der AfD ins Amt gewählt.

Kramp-Karrenbauer betonte, dass sich die CDU in den vergangenen Jahren weiterentwickelt habe: "Die CDU ist bereit für das Wahljahr 2021", sagte sie. Sie habe es nicht nur geschafft, den Streit mit der CSU beizulegen, auch inhaltlich habe sie etwa beim Klimaschutz "programmatische Lücken" geschlossen und gezeigt, dass sie sich weiterentwickeln könne. Die CDU müsse "Deutschlands starke Mitte" bleiben und auch in der Corona-Krise das Land führen.