Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.735,07
    +56,87 (+0,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.894,86
    +17,09 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    39.087,38
    +90,98 (+0,23%)
     
  • Gold

    2.091,60
    -4,10 (-0,20%)
     
  • EUR/USD

    1,0842
    +0,0035 (+0,33%)
     
  • Bitcoin EUR

    58.332,65
    +1.227,64 (+2,15%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    79,81
    -0,16 (-0,20%)
     
  • MDAX

    26.120,64
    +295,94 (+1,15%)
     
  • TecDAX

    3.429,24
    +40,91 (+1,21%)
     
  • SDAX

    13.857,04
    +84,64 (+0,61%)
     
  • Nikkei 225

    39.910,82
    +744,62 (+1,90%)
     
  • FTSE 100

    7.682,50
    +52,48 (+0,69%)
     
  • CAC 40

    7.934,17
    +6,74 (+0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.274,94
    +183,04 (+1,14%)
     

KORREKTUR/Özdemir: 'Wachse oder weiche' in der Landwirtschaft hat ausgedient

(Zitat in der Überschrift korrigiert)

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesagrarminister Cem Özdemir setzt für den Wandel zu mehr Tier- und Umweltschutz in der Landwirtschaft auch auf eine gezieltere Ausrichtung staatlicher Fördergelder. Das lange gepredigte "Wachse oder weiche" früherer Regierungen habe ebenso ausgedient wie das Gießkannenprinzip, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag vor der Eröffnung der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Honoriert würden langfristig Öko- und Klimaleistungen, um den Beitrag der Land- und Forstwirtschaft bei den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen wertzuschätzen. Im Wandel werde auch für Planungssicherheit gesorgt.

Özdemir bezog diesen "grünen Faden" seiner Politik in den nächsten Jahren auch auf die milliardenschwere EU-Agrarfinanzierung für die Höfe. Es brauche ein einkommenswirksames System, das weggehe von der pauschalen Zahlung nach der Fläche und stattdessen wo immer möglich zielgenauer die Honorierung öffentlicher Leistungen erreiche. "Die Direktzahlungen in der aktuellen Form sind ein Auslaufmodell."

Der Minister regte an, dass alle Kinder Praktika auf Bauernhöfen machen könnten. Es verändere den Blick total, wenn man etwa eine Woche mitarbeite und sehe, wo Lebensmittel herkommen. Eine Entfremdung der Bevölkerung von den Landwirten sei gefährlich.