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WDH/DGB-Chefin am Tag der Arbeit: Tarifflucht verursacht Milliardenschaden

(Im ersten Absatz wurde im dritten Satz das ausgefallene Wort "als" ergänzt. Im dritten Absatz muss es im dritten Satz heißen: forderten.)

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, hat zum Tag der Arbeit bessere Bedingungen für Beschäftigte gefordert und Tarifflucht der Arbeitgeber verurteilt. "Tarifverträge machen Beschäftigte zu freien Menschen in der Arbeitswelt", sagte die DGB-Chefin am Mittwoch in Hannover. Mehr Lohn, faire Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten seien das gute Recht der Beschäftigten, sagte sie bei der zentralen Kundgebung des Gewerkschaftsbundes, wo sich nach DGB-Angaben mehr als 10 000 Menschen versammelt hatten. Die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt sprach von 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Fahimi bezifferte den Schaden durch fehlende Lohnabkommen konkret. Die Tarifflucht der Arbeitgeber verursache einen volkswirtschaftlichen Schaden von 130 Milliarden Euro jährlich, sagte sie und fordert ein Bundestariftreuegesetz.

Mit Blick auf die Europawahl im Juni forderte die DGB-Vorsitzende dazu auf, demokratisch zu wählen. "Wir wollen ein Europa für die Menschen und ein gutes und friedliches Miteinander", sagte sie. Ein Europa der Abschottung, wie es Rechtspopulisten letztlich forderten, wäre hingegen gerade für Deutschland eine wirtschaftliche Katastrophe.

Der DGB feierte den Tag der Arbeit nach eigenen Angaben mit Hunderten Kundgebungen und Veranstaltungen auf den Straßen und Plätzen in Deutschland. In Hamburg folgten dem DGB-Aufruf rund 7000 Menschen. Zu Beginn des Zugs in Berlin durch die Mitte der Hauptstadt schätzte die Polizei die Teilnehmerzahl auf 7500.