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Klimapolitik: Karliczek für enge Einbeziehung von Verbänden

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert eine enge Einbindung gesellschaftlicher Gruppen und Verbände in die weitere Gestaltung der deutschen Klimapolitik. Mit Blick auf das im Klimakonzept der Bundesregierung vereinbarte Monitoring - also die jährliche Überprüfung der verabredeten Maßnahmen - sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur, in dieser Frage sei es wichtig, einen intensiven Dialog mit den Umweltverbänden, aber auch Bewegungen wie Fridays for Future und anderen gesellschaftlichen Gruppen zu führen. "Sie müssen gehört und einbezogen werden."

In dem jüngst vereinbarten Klimaprogramm der Regierung ist festgehalten, dass die Einhaltung der Klimaziele 2030 insgesamt und die Fortschritte in den einzelnen Sektoren jährlich genau ermittelt und durch einen externen Expertenrat begleitet werden sollen.

"Wir müssen in den nächsten Jahren immer wieder versuchen, alle Menschen zusammenzubringen. Eine Spaltung der Bevölkerung wird dem Klimaschutz nicht helfen", sagte Karliczek. Entscheidend sei, dass man als Gesellschaft nun sehr schnell den neuen Weg auch wirklich beschreite. Die Ministerin kündigte an, die Klimaschutzforschung in den nächsten Jahren zu verstärken. Wichtig sei die Entwicklung neuer klimafreundlicher Technologien. Darüber werde es auch Gespräche mit der Wirtschaft geben.