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Junge Union stellt ihre Mitgliederbefragung zum CDU-Parteivorsitz vor

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der CDU-Nachwuchs von der Jungen Union (JU) stellt am Dienstag in Berlin (11.00 Uhr) die Ergebnisse einer zweiwöchigen Mitgliederbefragung zum CDU-Vorsitz vor. Das Resultat gilt als Empfehlung an den CDU-Parteitag. Für die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer kandidieren der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der frühere Umweltminister und jetzige Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Die gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU hat nur die gut 70 000 der insgesamt rund 100 000 JU-Mitglieder befragt, die nicht aus Bayern stammen, da es um den CDU-Vorsitz geht. Nicht alle JU-Mitglieder gehören der CDU an. Unter den 1001 Delegierten des CDU-Parteitags gehören nach JU-Angaben etwa 100 auch der Jugendorganisation an.

Wann und wie die CDU ihre wegen der Corona-Pandemie schon seit langem offene Führungsfrage klären kann, ist weiterhin unklar. Nach der Absage des für den 4. Dezember in Stuttgart geplanten Präsenzparteitages wegen der drastisch steigenden Zahlen von Corona-Infektionen hatte sich der Machtkampf in der Partei Anfang der Woche zugespitzt. Nach der bisherigen Planung will die CDU-Spitze die Auswirkungen der Pandemie-Lage auf die Parteitagsplanung am 14. Dezember neu bewerten.

Entspannt sich die Corona-Situation, wird intern darüber nachgedacht, ob schon am 16. Januar ein Parteitag stattfinden kann. Dass ein Treffen der 1001 Delegierten an einem Ort organisiert wird, gilt als unwahrscheinlich. Es gibt aber verschiedene andere Optionen, darunter ein digitaler Parteitag, bei dem Delegierte an mehreren Orten zusammenkommen und per Urnenwahl abstimmen.