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Judo-Grand-Slam: Japan in Tokio unschlagbar

Der Grand Slam von Tokio: Der erste große Judo-Wettkampf in der japanischen Hauptstadt seit den Olympischen Sommerspielen. Die ersten sechs Goldmedaillen gingen allesamt an einheimische Judoka.

In der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm nutzte Haruka Funakubo den Heimvorteil. Die 24-Jährige bezwang im Finale Weltmeisterin Tsukasa Yoshida, ebenfalls aus Japan. Prinzessin Tomohito von Mikasa übergab die Medaillen.

Ebenfalls ein japanisches Finale gab es bei den Männern in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Soichi Hashimoto gegen Hayato Koga lautete die Paarung. Der erfahrene Hashimoto, 2017 Weltmeister und zuletzt bei den Weltspielen im Oktober Silbermedaillengewinner, musste gegen seinen Landsmann in die Verlängerung. Dort ging dem zuvor starken Koga etwas die Luft aus, Hashimoto gewann.

Der ungarische Minister Gergely Gulyás, Leiter des Büros von Ministerpräsident Viktor Orbán, übernahm die Siegerehrung.

„Ich habe meinen Tai-Otoshi anbringen können, das war der richtige Augenblick dafür. Ich habe das Publikum hier zuhause gespürt, das mich unterstützt hat“, sagte Hashimoto.

Und noch einmal Japan gegen Japan: Miku Takaichi gewann bei den Damen bis 63 Kilogramm gegen Seiko Watanabe. Marius Vizer, der Vorsitzende des Judoweltverbandes, überreichte die Goldplakette.

Olympiasieger Nagase bezwungen

Keine Veränderung im Wettkampfgeschehen der Männer bis 81 Kilogramm: Zwei Judoka des ausrichtenden Verbandes standen sich im Finale gegenüber. Kenya Kohara gewann gegen Olympiasieger Takanori Nagase. Den Lohn überreichte Ernö Schaller-Baross, Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Saki Niizoe setzte sich im Finale der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm mit Aoife Coughlan aus Australien auseinander. Die Leistung der weitgehend unbekannten Coughlan in Tokio glich einer großen Überraschung, an Niizoe kam sie aber nicht vorbei. Yasuhiro Yamashita, der dem japanischen Judoverband vorsitzt, ehrte die Siegerin.

Sie habe sehr wohl mitbekommen, wie man sie von den Rängen aus angefeuert habe, so Niizoe. Und auch die Unterstützung der Menschen, die von zuhause zuschauten, habe sie gespürt. Das habe ihr sehr geholfen, so die 26-Jährige.

90 Kilogramm: Trippel im Finale

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Bei den Männern bis 90 Kilogramm erreichte der Deutsche Eduard Trippel das Finale. Der Olympia-Silbermedaillengewinner unterlag dort allerdings dem Japaner Kosuke Mashiyama. Und der erhielt Gold aus den Händen von Haruki Uemura, Mitglied des Exekutivkomitees des Judoweltverbandes.

Sechsmal Gold für Japan in Tokio: Das war eine Ansage, und der Nachwuchs schaute nicht nur aufmerksam zu, sondern gab ebenfalls eine Kostprobe seines Könnens ab. Man darf gewiss sein: Die Zukunft des japanischen Judosports ist gesichert.