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Jahresrückblick: Verrückte Studien, die (fast) keinen Mehrwert, aber gute Laune bringen!

Ann-Catherin Karg
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Man möchte meinen, dass es genügend drängende Fragen der Menschheit gibt, um die Wissenschaft Tag für Tag in Atem zu halten. Doch ganz offensichtlich bleibt immer noch genügend Raum für wahrlich unnütze Studien, die zwar nicht besonders viele Erkenntnisse, uns dafür aber zum Lachen bringen. Wir stellen die skurrilsten aus dem Jahr 2020 vor!

Wenn eine der beiden Frauen an "Misophonia" leidet, hat der Spaß hier gleich ein Ende. (Bild: Getty Images)
Wenn eine der beiden Frauen an "Misophonia" leidet, hat der Spaß hier gleich ein Ende. (Bild: Getty Images)

Messer aus Exkrementen sind einfach kacke!

Für eine wahrlich weltbewegende Erkenntnis wurden Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien mit dem Anti-Nobelpreis 2020 ausgezeichnet. Weil es Belege dafür gibt, dass sich ein Inuit in Kanada ein Messer aus seinen Exkrementen gebaut hat, beschäftigten sich die Akademiker mit folgenden tiefgründigen Fragen: Kann das sein? Funktioniert das auch? Ist das vielleicht die günstigere Alternative zu Opinel & Co.? Nach ausgiebigen Tests und Recherchen kamen sie leider zu der Schlussfolgerung: Messer am besten weiterhin kaufen, denn die DIY-Variante ist einfach für den A…llerwertesten.

Je höher das Alter, umso schlechter der Orgasmus

Da ist sie mal wieder: Die obligatorische Orgasmus-Studie, die es jedes Jahr gibt – und die erstaunlicherweise stets zu anderen Erkenntnissen führt. 2020 heißt es also: Es reicht nicht, dass wir im Alter von Falten und Vergesslichkeit geplagt werden – nein, auch Orgasmen werden "weniger intensiv". Vorgestellt im Wissenschaftsmagazin "Nature" kommt die Studie mit dem etwas unhandlichen Titel ”Sexual desire and its relationship with subjective orgasm experience“ zu folgendem Schluss: Menschen mit zunehmendem Alter und in festen sexuellen Beziehungen erleben den Orgasmus immer weniger intensiv. Demnach ist es also weder erstrebenswert, alt zu werden noch den Partner fürs Leben zu finden. Na – herzlichen Dank auch! Wenigstens den Gleichberechtigungsfaktor erfüllen diese wissenschaftlichen Antworten: Demnach sind Frauen und Männer gleichermaßen von den abnehmenden Gefühlen betroffen. Wir warten auf 2021, wenn es wieder heißt: Orgasmen werden von Jahr zu Jahr besser!

Die Studie hat recht? Aufmunterung mit den lustigsten und besten Werbeclips 2020

Ob es dieser Frau bewusst ist, dass sie den perfekten Flirt-Gesichtsausdruck aufgesetzt hat? (Bild: Getty Images)
Ob es dieser Frau bewusst ist, dass sie den perfekten Flirt-Gesichtsausdruck aufgesetzt hat? (Bild: Getty Images)

Das ist der perfekte "Flirt-Gesichtsausdruck" bei Frauen

Zugegeben, die Recherche, ob ausschließlich Männer hinter der vielleicht wichtigsten Studie des Jahres stehen, ist … es uns einfach nicht wert. Wir würden aber glatt unseren Orgasmus ab 50 darauf verwetten! Jedenfalls besagt die Studie, die im "Journal of Sex Research" veröffentlicht wurde, dass die meisten Männer einen flirtenden Gesichtsausdruck von eben jenem unterscheiden können, der "einfach nur Fröhlichkeit" signalisiert. Chapeau, die Herren! Aber wie sieht er denn nun aus, der perfekte Flirt-Gesichtsausdruck? Aufgepasst! Die bewährteste Flirttechnik ist laut Studie folgende: Neige den Kopf zur Seite und leicht nach unten. Nun noch ein strahlendes Lächeln und Augenkontakt … und es kann fast nichts mehr schiefgehen. Mit dieser Erkenntnis können wir uns doch glatt den Tinder Gold-Account 2021 sparen!

Corona-Kuriositäten: Ellbogenchecks, Klopapier-Hamster und Autokinos

"Misophonia": Für die Abneigung gegen Kaugeräusche gibt es nun einen Begriff

Es gibt Menschen, die zeigen sich etwas genervt, wenn der Sitznachbar im Restaurant laut seine Suppe schlürft oder eine Kinoreihe weiter das Popcorn so lautstark vertilgt, dass dabei wichtige Dialoge untergehen. Und dann gibt es da noch Menschen, die könnten bei Kaugeräuschen AUSRASTEN! Für diese Erkenntnis und den mitgelieferten Fachausdruck "Misophonia" erhielten Forscher aus den Niederlanden und Belgien 2020 den Ig-Nobelpreis. Darauf erst mal eine Tüte Chips!

Eine weitere Erkenntnis, auf die wir von alleine nie gekommen wären im Video!