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Die IWF-Chefin hat eine eindeutige Botschaft an alle, die nicht an Bitcoin, Ethereum & Co. glauben

Stefanie Kemmner
christine lagarde

Bei der Bank of England Konferenz in London am Freitag sprach Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) darüber, wie Fintechs das Zentralbankwesen verändern werden. Dafür warf sie einen Blick auf die Zukunft von virtuellen Währungen wie Bitcoin oder Ethereum.

Lagarde glaubt, die Kryptowährungen könnten in Zukunft sogar zu nationalen Währungen in Ländern werden, die „schwache Institutionen und instabile nationale Währungen“ haben. „Anstatt die Währung eines anderen Landes anzunehmen — wie beispielsweise den US-Dollar — könnten manche dieser Ökonomien einen wachsenden Nutzen für virtuelle Währungen sehen. Nennen Sie es ,Dollarization 2.0‘“, erklärte Lagarde.

Heute seien die Kryptowährungen jedoch noch keine Konkurrenz für die klassischen Währungen und die Zentralbanken, denn „sie sind zu sprunghaft, zu riskant, zu energieaufwändig“. Währungen wie Bitcoin seien noch zu undurchsichtig und seien bereits gehackt worden.

„Aber davon sind viele technologischen Herausforderungen, die mit der Zeit adressiert werden könnten. Vor nicht allzu langer Zeit haben Experten behauptet, dass Personal Computer niemals angenommen werden und dass Tablets nur als teure Kaffeetabletts benutzt werden würden. Deshalb denke ich, dass es nicht ratsam wäre, virtuelle Währungen nicht ernst zu nehmen“, sagte Lagarde.

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