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Inflation gestiegen - Wie reagiert die Europäischen Zentralbank?

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zuletzt gestiegene Inflation sorgt für Diskussion. Doch nach Einschätzung von Volkswirten wird die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Ratssitzung am Donnerstag ihren geldpolitischen Kurs nicht ändern. "Die EZB wird vielmehr betonen, dass sie wenig Anzeichen für einen über das Jahr 2021 hinausgehenden Inflationsdruck sieht", argumentiert KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. Die Ergebnisse der Beratungen der Notenbank in Frankfurt werden am Donnerstagnachmittag (13.45 Uhr) veröffentlicht.

Die Jahresinflationsrate im Euroraum lag im Februar wie schon im Januar bei 0,9 Prozent. Im Dezember waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat noch um 0,3 Prozent gesunken. Ob der Sprung zu Jahresbeginn auf einen dauerhaften Inflationsanstieg hindeutet, ist umstritten.

Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Rate von knapp zwei Prozent an. Zuletzt waren an den Anleihemärkten die Kapitalmarktzinsen geklettert, da an den Märkten ein Anstieg der Inflation erwartet wird. Die höheren Renditen stehen im Widerspruch zum Bestreben der Notenbank, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit günstigen Finanzierungsbedingungen abzufedern.

Mitte Dezember hatten Europas Währungshüter ihr besonders flexibles Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen (Pandemic Emergency Purchase Programme/PEPP) um 500 Milliarden Euro auf 1,85 Billionen Euro aufgestockt. Die Mindestlaufzeit des Programms wurde um neun Monate bis Ende März 2022 verlängert. Mit den Käufen drückt die EZB die Zinslast für Staaten wie Unternehmen.

Ein Ende des Zinstiefs im Euroraum mit seinen 19 Staaten ist nicht in Sicht. Der Leitzins liegt seit fast fünf Jahren auf dem Rekordtief von null Prozent. Geschäftsbanken müssen derzeit 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Freibeträge für bestimmte Summen sollen die Institute bei den Kosten dafür entlasten.