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In Mexiko-Stadt zeigen Ärzte den Patienten, wer hinter der Maske steckt

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Für medizinisches Personal ist eine umfassende Covid-19-Schutzausrüstung Pflicht. Ärzte und Pfleger verbergen sich unter mehreren Lagen Plastik, Gummi und Filtermaterial, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Damit die Patienten trotzdem wissen, mit wem sie es zu tun haben, gibt es in Mexiko jetzt eine besondere Aktion.

Ventilator monitor ,given oxygen by intubation tube to patient, setting in ICU/Emergency room
Im Krankenhaus gelten für Covid-19-Patienten besondere Schutzvorkehrungen. (Symbolbild: Getty Images)

Schwer erkrankte Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, bekommen von ihrer Umgebung meistens nicht viel mit. Diejenigen, die nicht beatmet werden müssen, sehen von den Ärzten und Pflegern meistens nur die Augen – und selbst die sind oft hinter einem Visier und einer Schutzbrille verborgen.

Mehr Vertrauen schaffen

So notwendig die Schutzausrüstung auch ist, so schwierig gestaltet sich mit ihr die Kommunikation. Mimik lässt sich so gut wie gar nicht mehr von den Gesichtern ablesen und auch das Sprechen ist nicht einfach. In Mexiko-Stadt haben Ärzte und Pfleger eine Aktion ins Leben gerufen, mit der die Patienten zumindest erahnen können, wer sich da auf den Intensivstationen um sie kümmert.

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“Gesichter hinter den Masken“ nennt sich diese und soll sowohl den Erkrankten als auch dem medizinischen Personal Mut machen.

Medizinisches Personal in Mexiko mit Aufklebern von ihren Gesichtern. (Bild: dpa)
Medizinisches Personal in Mexiko mit Aufklebern von ihren Gesichtern. (Bild: dpa)

Ärzte und Pfleger tragen im Rahmen der Aktion Aufkleber von ihren eigenen Gesichtern auf den Schutzausrüstungen. Dadurch soll gezeigt werden, dass hinter Kittel, Maske, Visier und Handschuhen ein echter Mensch steckt, der sich um das Wohl der Patienten bemüht.

Über eine Million Infektionen

Mexiko ist schwer von der Corona-Pandemie betroffen und liegt bei der Zahl der Erkrankten weltweit auf Rang elf. Über eine Million Menschen sind bereits infiziert und mehr als 99.000 an dem Virus gestorben.

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