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Immobilienverband für Grundsteuer-Berechnung nach Fläche und Lage

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Immobilienwirtschaft hat die Bundesländer aufgefordert, eigene Modelle für die Berechnungen für die Grundsteuer vorzulegen. Sie sollten sich dabei an Grundstücks- und Gebäudefläche orientieren, aber auch pauschal die Lage der Immobilie berücksichtigen, riet der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) am Mittwoch. Das von der Bundesregierung vorgeschlagene, wertabhängige Modell sei zu komplex und aufwendig. Zuletzt hatten Niedersachsen und Hessen bereits Fläche-Lage-Modelle vorgestellt.

Der Bund hatte Ende 2019 ein neues Grundsteuer-Gesetz beschlossen, für das sich viele Bundesländer aber wenig begeistern können. Sie dürfen deshalb davon abweichen und eigene Modelle für die Berechnung der wichtigen kommunalen Steuer entwickeln. Ab 2025 soll die Grundsteuer nach dem neuen System erhoben werden. Diese Steuer zahlt im Grunde jeder Bürger: Hausbesitzer direkt, Mieter in der Regel über die Nebenkosten-Abrechnung.

Das Bundesmodell stützt sich künftig auf den Wert des Bodens, eine statistisch ermittelte Kaltmiete, die Grundstücksfläche sowie die Art und das Alter des Gebäudes. Mehrere Bundesländer wollen einfachere Modelle, allen voran Bayern, das sich allein an der Fläche orientieren will. Damit würden allerdings gleich große Grundstücke in Münchner Toplage und auf dem Land identisch bewertet.

Am Ende legen - unabhängig vom Berechnungsmodell - die Kommunen die Höhe der Grundsteuer fest, da sie individuelle Hebesätze festlegen können.