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HSV siegt in der Nachspielzeit - Aue gewinnt Kellerduell

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HSV siegt in der Nachspielzeit - Aue gewinnt Kellerduell
HSV siegt in der Nachspielzeit - Aue gewinnt Kellerduell

Der Hamburger SV hat in der 2. Fußball-Bundesliga einen späten Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter gewann durch einen Treffer von Joker Tommy Doyle in der Nachspielzeit (90.+4) mit 2:1 (1:1) beim SC Paderborn und verkürzte den Abstand auf einen Aufstiegsplatz zumindest vorerst auf einen Punkt.

Im Kellerduell zum Auftakt des elften Spieltages gewann Erzgebirge Aue 1:0 (0:0) gegen den FC Ingolstadt und gab die Rote Laterne an die Gäste ab. Omar Sijaric (62.) erzielte den Treffer. Der Sieg geriet auch nach der Roten Karte gegen Clemens Fandrich (89.) nicht mehr in Gefahr.

Paderborn wartet derweil seit vier Heimspielen auf einen Sieg und ist nun punktgleich mit dem HSV. Moritz Heyer(5.) brachte die Hamburger in Führung, Felix Platte (38.) glich aus. Dann sorgte Doyle für die Entscheidung für die seit acht Spielen ungeschlagenen Hamburger.

Die Gäste erwischten vor 13.000 Zuschauern einen Traumstart. Faride Alidou traf zunächst den Pfosten, den Abpraller verwertete Heyer von der Strafraumgrenze.

Der HSV blieb auch danach am Drücker, die Gastgeber hatten in der Defensive große Probleme. Bakery Jatta (12.) scheiterte aber an SCP-Torhüter Jannik Huth. Die Norddeutschen agierten zielstrebiger. Robert Glatzel (33.) verpasste aber den zweiten Treffer. Aus dem Nichts dann der Ausgleich: Platte traf mit seinem Flachschuss aus 16 Metern.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Hamburger den besseren Start. Glatzel (47.) scheiterte aus fünf Metern per Kopf aber an Huth. Im Gegenzug rettete Daniel Heuer Fernandes gegen Platte (48.). Die Begegnung blieb auch in der Folge unterhaltsam. Einen Distanzschuss von Uwe Hünemeier lenkte Heuer Fernandes gerade noch an den Pfosten (54.). Für den HSV vergab Alidou (59.). Doyle machte es besser.

Der Sieg von Aue ließ das Interims-Trainerduo Carsten Müller/Marc Hensel vorerst durchatmen. Aufsteiger Ingolstadt ist bereits seit sieben Spielen ohne Sieg. Das Duell der gemeinsam mit Hannover schwächsten Offensivteams der Liga war lange die befürchtet zähe Angelegenheit. Zwar hatte Aue bereits in der dritten Minute eine Großschanze durch Ben Zolinski, der aus spitzen Winkel an FCI-Keeper Fabijan Buntic scheiterte. Dies blieb aber das einzige Highlight vor der Pause.

Erst in der 58. Spielminute sorgte Fandrich für die nächste Gefahr. Insgesamt verdient fiel dann die Führung der Hausherren, nachdem Ingolstadt den Ball im Spielaufbau vertändelt hatte.

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