Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 4 Minuten
  • DAX

    13.967,77
    -8,23 (-0,06%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.706,46
    +0,47 (+0,01%)
     
  • Dow Jones 30

    31.961,86
    +424,51 (+1,35%)
     
  • Gold

    1.778,80
    -19,10 (-1,06%)
     
  • EUR/USD

    1,2223
    +0,0055 (+0,45%)
     
  • BTC-EUR

    41.979,42
    +952,06 (+2,32%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.025,10
    +10,18 (+1,00%)
     
  • Öl (Brent)

    62,77
    -0,45 (-0,71%)
     
  • MDAX

    31.813,97
    +55,30 (+0,17%)
     
  • TecDAX

    3.380,62
    +13,31 (+0,40%)
     
  • SDAX

    15.366,76
    +83,60 (+0,55%)
     
  • Nikkei 225

    30.168,27
    +496,57 (+1,67%)
     
  • FTSE 100

    6.678,34
    +19,37 (+0,29%)
     
  • CAC 40

    5.803,35
    +5,37 (+0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.597,97
    +132,77 (+0,99%)
     

Heil fordert massive Homeoffice-Nutzung und kündigt Kontrollen an

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach den Bund-Länder-Gesprächen hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Beschäftigten und Unternehmen aufgefordert, die neuen Homeoffice-Möglichkeiten massiv zu nutzen. Zugleich warnte er in "Bild live" am Dienstagabend Arbeitgeber davor, die Möglichkeit zum Homeoffice willkürlich abzusagen und kündigte Kontrollen an. "Sie müssen klar sagen, wo es geht - und auch, wo es nicht geht. Wo es möglich ist, sollen sie es ermöglichen und das wird im Zweifelsfall auch von Arbeitsschutzbehörden überprüft." Von den Beschäftigten erwarte die Regierung, dass sie das Homeoffice im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Anspruch nähmen.

Bund und Länder hatten sich am Dienstag nach mehrstündigen Verhandlungen darauf geeinigt, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen müssen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit, reduziert werden. Ein entsprechender Verordnungsentwurf von Heil - befristet bis zum 15. März - liegt bereits vor.

Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping begrüßte die beschlossenen Homeoffice-Regelungen. "Monatelang hat die Bundesregierung die Last des Infektionsschutz fast komplett auf den Privathaushalten abgeladen. Nun endlich zeigt sie Einsicht", sagte Kipping dem Nachrichtenportal watson. Sie kritisierte: "Die monatelange Weigerung der Regierung auch die Großen, die Arbeitgeberseite, verbindlich für den Infektionsschutz in die Pflicht zu nehmen, ist mitverantwortlich dafür, dass sich der Lockdown für Privathaushalte noch länger ziehen wird."