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Habeck sieht Strommarkt-Reformvorschlag Spaniens als gute Basis

(Bloomberg) -- Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Unterstützung für Spaniens Vorschlag zur Reform des europäischen Strommarktes signalisiert. Er zielt darauf ab, die Kosten für Strom aus erneuerbaren Quellen von den Gaspreisen zu entkoppeln.

Spanien habe einen sehr interessanten Vorschlag gemacht, der eine gute Diskussionsgrundlage biete, sagte Habeck am Montag auf einer Handelsblatt-Konferenz in Berlin.

Der zweigleisige Ansatz, den spanische Politiker vergangene Woche vorstellten, zielt darauf ab, mithilfe sogenannter Differenverträge einen Preis für Strom aus erneuerbaren Energien festzulegen, der derzeit eng an die teuerste Form der Stromerzeugung — Gas — gebunden ist. Außerdem soll ein Kapazitätsmarkt für mit fossilen Brennstoffen betriebene Kraftwerke geschaffen werden, auf dem die Stromerzeuger für ihre Verfügbarkeit entschädigt werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine, der die Gaspreise in die Höhe schnellen ließ, ist die Europäische Kommission dabei, den Energiemarkt der EU neu zu gestalten. Nur eine politische Einigung bis zum Sommer könne sicherstellen, dass man für weitere Energieturbulenzen im nächsten Winter gewappnet ist, sagte der Chef des Umweltausschusses im EU-Parlament, Pascal Canfin, vor Journalisten.

Spaniens Wirtschaftsministerin Nadia Calviño erklärte am Montag bei der Veranstaltung, auf der auch Habeck sprach, ihr Land wolle eine Debatte über mögliche Strommarkreformen anstoßen. Um die Energiepreise so weit wie möglich zu drücken, müsse die Volatilität der Energiepreise eingedämmt werden. Die EU-Kommission wird voraussichtlich im März einen Reformvorschlag vorlegen.

Überschrift des Artikels im Original:Germany Signals Support For Spanish Power-Market Revamp Proposal

--Mit Hilfe von John Ainger.

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