Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 46 Minuten
  • DAX

    14.185,49
    -0,45 (-0,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.740,08
    -1,43 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    32.654,59
    +431,17 (+1,34%)
     
  • Gold

    1.814,10
    -4,80 (-0,26%)
     
  • EUR/USD

    1,0520
    -0,0036 (-0,34%)
     
  • BTC-EUR

    28.341,59
    -780,22 (-2,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    669,32
    +426,64 (+175,80%)
     
  • Öl (Brent)

    114,03
    +1,63 (+1,45%)
     
  • MDAX

    29.510,54
    +140,04 (+0,48%)
     
  • TecDAX

    3.107,32
    -3,22 (-0,10%)
     
  • SDAX

    13.422,42
    +42,47 (+0,32%)
     
  • Nikkei 225

    26.911,20
    +251,45 (+0,94%)
     
  • FTSE 100

    7.507,60
    -10,75 (-0,14%)
     
  • CAC 40

    6.433,62
    +3,43 (+0,05%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.984,52
    +321,73 (+2,76%)
     

Grünen-Chefin Lang gegen sofortiges Gasembargo gegen Russland

·Lesedauer: 1 Min.

GMUND/BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Chefin Ricarda Lang hat sich gegen ein sofortiges Gasembargo gegen Russland ausgesprochen. Lang warnte am Freitag vor schwerwiegenden Folgen für die deutsche Wirtschaft. Sie sagte am Freitag beim Ludwig-Erhard-Gipfel in Gmund am Tegernsee, es gehe darum, möglichst schnell aus fossilen russischen Energien auszusteigen. Deutschland habe sich aber in den vergangenen Jahren "unfassbar abhängig" gemacht von Russland. "Diese Abhängigkeit lässt sich nicht so schnell einfach rückgängig machen."

Lang machte deutlich, dass etwa die Chemieindustrie massiv von einem Gasembargo betroffen wäre. "Wir reden über Hunderttausende von Arbeitsplätzen, wir reden von explodierenden Preisen und die damit einhergehenden sozialen Unruhen. All das sind Kosten, über die wir ehrlich sprechen müssen."

Deutschland müsse außerdem die Sanktionen gegen Russland dauerhaft aushalten können. "Wir können nicht jetzt Schritte gehen, die bei uns zu einer Destabilisierung führen, wo wir in drei oder in vier Monaten sie wieder zurücknehmen müssen. Weil das wäre das größte Fiasko, wenn wir dann wieder bei Putin anklopfen müssen", sagte Lang. "Wenn das Gas nicht mehr fließt aus Russland, dann darf es auch nie wieder fließen."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.