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Grüne wollen nach Ostern Kanzlerkandidaten küren

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen wollen ihren Kandidaten für das Kanzleramt zwischen Ostern und Pfingsten bekanntgeben. Das sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Freitag). Im Rennen sind die beiden Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck. Ostermontag ist der 5. April, Pfingstsonntag der 23. Mai. Die für die Grünen wichtige Landtagswahl in ihrer Hochburg Baden-Württemberg ist Mitte März.

"Wir haben den Zeitplan gerade im Bundesvorstand noch mal festgezurrt", sagte Kellner dem RND. "Wir werden unser personelles Angebot unterbreiten, wenn die Bäume wieder richtig grün sind - also zwischen Ostern und Pfingsten." Bis dahin werde man noch mit der Bekämpfung der Corona-Krise beschäftigt sein, so Kellner. "Das heißt: Zu Recht wird der Wahlkampf erst nach Ostern so richtig beginnen."

Habeck und Baerbock würden die Entscheidung unter sich ausmachen, erklärte Kellner demnach. "Die Erwartung der Partei ist vor allem, dass wir da geschlossen bleiben", sagte Kellner. "Sie würde uns die Ohren lang ziehen, wenn wir uns da zerstreiten würden. Deshalb werden Annalena Baerbock und Robert Habeck gemeinsam einen Vorschlag machen." Dabei solle es darum gehen, welche Aufstellung am besten für Land und Partei sei. "Am Ende werden wir für beide Wahlkampf machen. Wahlkampf ist Teamsport; das wird auch so bleiben. Erst auf den letzten Metern wird eine oder einer - wie im Radrennen - von vorne ziehen."

Bei der Entscheidung richteten sich die Grünen nicht an der Union aus, betonte der Bundesgeschäftsführer dem Bericht zufolge. "Unsere Entscheidung ist unabhängig davon." Klar sei, dass es eine realistische Chance auf einen Wahlsieg gebe: "Wenn alles ausgezeichnet läuft und die Wählerinnen und Wähler das Unwahrscheinliche möglich machen: Ja, dann stellen die Grünen die Kanzlerin oder den Kanzler."