Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.311,30
    +190,80 (+0,70%)
     
  • Dow Jones 30

    29.933,09
    -340,78 (-1,13%)
     
  • BTC-EUR

    20.463,06
    -300,60 (-1,45%)
     
  • CMC Crypto 200

    456,05
    -7,07 (-1,53%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.091,82
    -56,82 (-0,51%)
     
  • S&P 500

    3.748,57
    -34,71 (-0,92%)
     

Grüne Jugend: Finanzminister Lindner muss Sparkurs aufgeben

BERLIN (dpa-AFX) - In der Debatte um weitere Entlastungen angesichts steigender Preise fordert die Grüne Jugend einen Energiepreisdeckel, eine Übergewinnsteuer, Direktzahlungen und eine Weiterführung des 9-Euro-Tickets. "Die Ampel muss einen echten Rettungsschirm für die Menschen schaffen, denn die Zeit drängt", sagte die Co-Chefin der Grünen-Nachwuchsorganisation, Sarah-Lee Heinrich, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

"Die Preise steigen immer weiter, und ausgerechnet jetzt ist mit dem 9-Euro-Ticket eine wichtige Entlastungsmaßnahme ausgelaufen, ohne dass es eine Nachfolgeregelung gibt. Das ist ein völlig falsches Signal!", beklagte Heinrich. Die Regierung dürfe Auszubildende, Studierende, Rentner und Hartz-VI-Empfänger und die vielen anderen, die ihre Rechnungen nicht bezahlen könnten, nicht allein lassen.

Die Bundesregierung müsse Taten folgen lassen und Finanzminister Christian Lindner (FDP) den Sparkurs aufgeben. "Die Aussetzung der Schuldenbremse 2023 ist notwendig", verlangte Heinrich. "Mit warmen Worten kann niemand Rechnungen bezahlen." Die Schuldenbremse setzt der Neuverschuldung des Bundes enge Grenzen.