Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 57 Minuten
  • Nikkei 225

    39.154,85
    -439,54 (-1,11%)
     
  • Dow Jones 30

    39.853,87
    -504,22 (-1,25%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.190,41
    -672,61 (-1,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.341,84
    -24,06 (-1,76%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.342,41
    -654,94 (-3,64%)
     
  • S&P 500

    5.427,13
    -128,61 (-2,31%)
     

Google-CEO: So wird KI den Arbeitsmarkt beeinflussen

Die ständige Weiterentwicklung von moderner Technik wie künstlicher Intelligenz wird ohne Frage einen großen Einfluss auf unsere Zukunft haben. Viele stellen sich vor allem die Frage, inwieweit KI den Arbeitsmarkt verändern wird - Google-CEO Sundar Pichai hat dafür einige Prognosen.

Sundar Pichai
Sundar Pichai sieht KI auch als mögliche Chance für den Arbeitsmarkt. (Bild: Melina Mara/The Washington Post via Getty Images) (The Washington Post via Getty Images)

Es ist eine Sorge, die wahrscheinlich viele Menschen beschäftigt, vor allem vor dem Hintergrund von aktuellen Hypes wie um ChatGPT oder Ähnliches: Wird uns künstliche Intelligenz bald ersetzen können? Gerade in der Berufswelt wachsen die Unsicherheiten, dass viele Jobs in nicht all zu ferner Zukunft gänzlich von Computern übernommen werden und damit den Menschen überflüssig machen könnten.

Einer, der sich damit auskennen sollte, ist Alphabet- und Google-CEO Sundar Pichai. Der 50-Jährige steht an der Spitze von zwei Unternehmen, die nicht nur Top-Player in der Branche sind, sondern auch erst kürzlich angekündigt haben, dem Thema künstliche Intelligenz in den eigenen Produkten mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

WERBUNG

Mehr zu Googles Plänen lesen Sie hier

Sundar Pichai: KI kann Berufe auch effektiver machen

Dementsprechend ist kaum verwunderlich, dass Pichai eine deutlich positivere Sicht auf die möglichen Einflüsse von KI auf die Arbeitswelt hat - und vor allem die Chancen der Technik in den Mittelpunkt stellt. So betont er im Interview mit "The Verge", dass sich durch KI auch neue Berufsfelder eröffnen oder bereits bestehende Jobs erweitert werden könnten. Die neue Technik könne dabei helfen, effektiver zu arbeiten, gewisse Sachverhalte besser zu verstehen und somit Berufen eine weitere spannende Dimension zu geben. Wie das konkret aussehen würde, müsste man abwarten - aber, so fügt er hinzu, die Sorge, dass technischer Fortschritt menschliche Arbeitskraft ersetze, sei keineswegs neu und bisher sei dies auch noch nicht eingetreten.

Ein konkretes Beispiel, das der CEO nennt, um seinen Standpunkt besser zu verdeutlichen, ist der Beruf des Anwaltes. Dahinter stünden das Gesetz und das Justizsystem als grundlegende menschliche Probleme, sodass künstliche Intelligenz hier nicht beeinflussen würde, dass Anwälte immer gebraucht werden. Stattdessen könnte die Technik hier so wirken, dass sie den Beruf effektiver macht. "Es gibt die Chance, dass man mehr über das Anwalt-sein weiß", so Pichai. Und er geht sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "KI macht den Beruf auf eine Art und Weise besser [...], ich würde fast wetten, dass es in 10 Jahren vielleicht sogar mehr Anwälte gibt."

Wer letztendlich Recht behält, und ob KI für Arbeitnehmer*innen Fluch oder Segen sein wird, bleibt abzuwarten ...

Im Video: OpenAI-Chef Altman spricht sich für staatliche Regulierung von KI aus