Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 27 Minute
  • DAX

    14.454,21
    -75,18 (-0,52%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.961,36
    -16,54 (-0,42%)
     
  • Dow Jones 30

    34.101,21
    -328,67 (-0,95%)
     
  • Gold

    1.798,20
    -11,40 (-0,63%)
     
  • EUR/USD

    1,0510
    -0,0021 (-0,1997%)
     
  • BTC-EUR

    16.355,87
    +47,68 (+0,29%)
     
  • CMC Crypto 200

    407,65
    -3,56 (-0,87%)
     
  • Öl (Brent)

    81,31
    +1,33 (+1,66%)
     
  • MDAX

    26.003,37
    -180,48 (-0,69%)
     
  • TecDAX

    3.114,89
    -22,74 (-0,72%)
     
  • SDAX

    12.609,93
    -60,83 (-0,48%)
     
  • Nikkei 225

    27.820,40
    +42,50 (+0,15%)
     
  • FTSE 100

    7.595,96
    +39,73 (+0,53%)
     
  • CAC 40

    6.702,11
    -40,14 (-0,60%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.336,58
    -124,91 (-1,09%)
     

Geschätzt 400 000 Russen wegen Mobilmachung außer Landes geflohen

MOSKAU (dpa-AFX) -Laut westlichen Regierungsquellen sind infolge der teilweisen Mobilmachung schätzungsweise 400 000 Russen aus ihrer Heimat geflohen. Bei der Zahl seien noch nicht diejenigen berücksichtigt, die wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine das Land schon vorher verlassen hätten. Neben der Flucht ins Ausland seien auch viele Russen im eigenen Land untergetaucht, um der Einziehung in die Streitkräfte zu entgehen, so die Regierungsvertreter am Mittwoch im Gespräch mit Journalisten.

Wenn man das addiere mit der Zahl der Menschen, die tatsächlich eingezogen wurden, sei der Rückgang der berufstätigen Bevölkerung "eine erhebliche zusätzliche Last für Russlands Wirtschaft und seine öffentlichen Finanzen", erklärten sie weiter.

In der vergangenen Woche hatte Moskau mitgeteilt, dass die Ende September begonnene Teilmobilmachung von 300 000 Reservisten für den Krieg in der Ukraine inzwischen abgeschlossen wurde. Rund 82 000 der Männer seien bereits an der Front im Einsatz, die übrigen würden derzeit in Russland auf den Kampf vorbereitet. Neue Maßnahmen der Mobilmachung seien nicht geplant.

Die Soldaten an der Front sollen sicherstellen, dass Russland die von der Ukraine annektierten und teilweise besetzten Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson nicht wieder verliert. Putin hatte erklärt, es gehe darum, einen Frontverlauf von rund 1100 Kilometern Länge zu sichern. Die Ukraine will die Gebiete - und die bereits 2014 von Moskau annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim - wieder befreien.