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Fritz!Box und Co.: Für diese Geräte stellt AVM Updates und Support ein

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

AVM hat angekündigt, manche Fritz!Boxen nicht mehr zu unterstützen. Wir erklären, welche Geräte betroffen sind.

Der Router Fritz!Box von AVM (Bild: AVM)

Der Berliner Router-Hersteller AVM hat angekündigt, einige Geräte aus seinem Sortiment nicht mehr mit Updates, in manchen Fällen auch nicht mit einem Support zu versorgen. Das berichtet das Tech-Magazin Techbook unter Berufung auf das Unternehmen. Für manche Verbraucher dürfte die Nachricht auch deshalb relevant sein, als Update- und Support-Ende bei manchen Geräten noch bevorstehen. Hier gilt es, sich zu informieren, bevor man sich für ein Produkt des Herstellers entscheidet.

AVM unterscheidet zwischen "EOM" (End of Maintenance) und "EOS" (End of Support). Im ersten Fall handelt es sich um das Ende von Updates. Das bedeutet, dass der Hersteller die betroffenen Geräte nicht mehr mit Sicherheitsupdates oder/und neuen Featues versorgt. Mit dem Ende des Supports stehen den Nutzern weder ein telefonischer noch ein Online-Service mehr zu Verfügung. Folgende Router der Marke Fritz!Box aber auch andere Gerätetypen sind laut dem Hersteller von EOM und EOS betroffen:

Fritz!Box 7580: EOM: 30. November 2019 / EOS: 31. Mai 2020

Fritz!Box 7581: EOM: 30. November 2019 / EOS: 31. Mai 2020

Fritz!Box 6590 Cable: EOM: 31. Dezember 2020 / EOS: 30. Juni 2021

Fritz!Repeater 310: EOM: 01. Februar 2020 / EOS: 01. August 2020

Fritz!Powerline 1000E: EOM: 31. Dezember 2019 / EOS: 30. Juni 2020

Fritz!Powerline 530E: EOM: 01. September 2019 / EOS: 01. März 2020

Fritz!Powerline 546E: EOM: 31. Dezember 2019 / EOS: 30. Juni 2020

Die Produktgarantie bleibt übrigens sowohl nach dem Einstellen der Updates als auch dem Auslaufen des Supports bestehen, so Techbook. Die dauert in der Regel fünf Jahre. Geht ein Gerät in diesem Zeitraum kaputt, muss der Konzern für Reparatur oder Ersatz sorgen. Aber auch der Verbraucher steht in der Verantwortung: Will er wieder ein funktionierendes Gerät haben, muss er den Kaufbeleg oder den Auslieferungsbeleg vorweisen können.